1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Ohne Nebel den Durchblick behalten

  6. >

Ahlener SG

Ohne Nebel den Durchblick behalten

Von Cedric Gebhardt Ahlen. Es ist so eine Sache mit dem Nebel vor ASG-Heimspielen in der Friedrich-Ebert-Halle. In dieser Saison erstmals eingesetzt wurde er gegen den HSV Hannover. Seither gingen alle drei Begegnungen auf heimischem Parkett verloren...

wn

Ahlen. Es ist so eine Sache mit dem Nebel vor ASG-Heimspielen in der Friedrich-Ebert-Halle. In dieser Saison erstmals eingesetzt wurde er gegen den HSV Hannover. Seither gingen alle drei Begegnungen auf heimischem Parkett verloren, weil die ASG im Nebel keinen Dunst hatte, wie sie ihrem Kontrahenten beikommen konnte. Heute Abend um 20 Uhr aber vor der Partie gegen den VfL Bad Schwartau verzichtet bei der ASG erstmals auf den Rauch. Trotzdem hält Trainer Jens Pfänder ein – wie auch immer geartetes – Spektakel für sinnvoll. „Dann springt der Funke leichter über“, meint er.

Nun bietet die ASG heute Abend kein Rahmenprogramm, und für den Funken, die Initialzündung, muss zuvorderst seine Mannschaft selber sorgen. „Wir müssen die Zuschauer auf unsere Seite und Stimmung aufs Parkett bringen“, meint Pfänder. Eine Aufgabe, die zu schaffen sein sollte, zumal der ASG-Coach lediglich auf den langzeitverletzten Rasmus Gersch verzichten muss. Auch Karsten Ganschow ist wieder einsatzbereit. André Kropp indes ist bisher nur im Training schmerzfrei und musste beim Spiel das eine oder andere Mal gehörig auf die Zähne beißen. Nicht von ungefähr betont der Kreisläufer: „Ich sehne mich nach der Winterpause, um meinem Fuß die nötige Ruhe zu geben.“ Gegen Bad Schwartau wie auch gegen Wilhelmshaven, Burgdorf und Hildesheim muss sich Kropp aber nochmals zusammenreißen. Jens Pfänder begrüßt es: „Es ist auch zu wichtig, dass André spielt, zumal er in guter Verfassung ist.“ Darüber hinaus kann Pfänder auch auf seine drei Legionäre Roel Adams, Jiri Hynek und Andrej Siniak zurückgreifen, die allesamt gesund von ihren Länderspielreisen zurückgekehrt sind. So kommt der Trainer in den Genuss eines personellen Luxus-Zustands ungekannten Ausmaßes. „Erstmals muss ich jemanden draußen lassen“, hat er die Qual der Wahl. Wer das sein wird, wollte Pfänder am Freitag noch nicht verraten. Fakt ist nur, dass dieser Jemand dann eine ASG zu sehen bekommen soll, die ohne Nebel endlich wieder den richtigen Durchblick hat.

Startseite