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Osmo-Gelände verkauft – endgültig

Münster - Die münsterischen Architekten Rainer M. Kresing und Andreas Deilmann werden zum 1. April Eigentümer eines 29 000 Quadratmeter großen Grundstücks im Bereich der Osmo-Hallen am Kreativkai. Eine entsprechende Information unserer Zeitung bestätigten am Montag Kresing sowie Holger Voskuhl, Pressesprecher des Osmo-Insolvenzverwalters. Im Jahr 2001 war das m...

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Münster - Die münsterischen Architekten Rainer M. Kresing und Andreas Deilmann werden zum 1. April Eigentümer eines 29 000 Quadratmeter großen Grundstücks im Bereich der Osmo-Hallen am Kreativkai.

Eine entsprechende Information unserer Zeitung bestätigten am Montag Kresing sowie Holger Voskuhl, Pressesprecher des Osmo-Insolvenzverwalters. Im Jahr 2001 war das münsterische Traditionsunternehmen Ostermann & Scheiwe pleitegegangen. Seitdem sucht der Insolvenzverwalter einen neuen Eigentümer.

Konkret handelt es sich um den nördlichen Teil des Osmo-Geländes. Der südliche, zum Wasser gelegene Teil gehört den Stadtwerken.

Nach Auskunft von Kresing wurde der Kaufvertrag nicht aktuell ausgehandelt. Bereits seit 2007 existiere ein entsprechender Vertrag, der aber wegen vieler offener Fragen im Hafenbereich jahrelang „ruhte“. Zum 31. Dezember 2010 endete eine „Rücktrittsklausel“. Da beide Seiten von dieser Klausel keinen Gebrauch machten, tritt der Vertrag zum 1. April in Kraft.

Zum Kaufpreis machten Kresing und Voskuhl keine Angaben. Der Sprecher des Insolvenzverwalters zeigte sich sehr froh darüber, dass viele Gläubiger, darunter auch ehemalige Mitarbeiter, „jetzt endlich ihr Geld erhalten“.

Kresing räumte ein, dass er gemeinsam mit seinem Partner Deilmann mit dem Kauf des Grundstückes „ein gewisses Risiko“ eingehe. Über die Zukunft des Areals wird derzeit diskutiert, sodass auch Kresing „nicht mit einer kurzfristigen Bebauung“ rechnet.

Mittelfristig geht der Architekt aber davon aus, dass auf dem alten Osmo-Gelände ein neues Wohnquartier entsteht. „Das deckt sich mit den Planungen der Stadt Münster seit 2001.“

Kresing bekundete auch sein Interesse am Erwerb des benachbarten Stadtwerke-Grundstückes.

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