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Empörung über mangelnde Infos

Ottmarsbocholt bangt um Pläne für dringend erwünschte Straße

Dietrich Harhues

Ottmarsbocholt - Das Streichkonzert aus Düsseldorf hallt nach: Mit Unverständnis und Empörung reagieren die Ottmarsbocholter, deren Pläne für eine Ortsumgehung ganz tief in der Schublade gelandet sind. Günter Wierling, Ratsherr aus dem Sendener Ortsteil, protestierte gegen die Informationspolitik des Landes: „Ich musste der Presse entnehmen, dass Ottmarsbocholt von der Prioritätenliste gestrichen worden ist.“ Der parteilose Bürgermeister Alfred Holz pflichtete der Entrüstung bei: „Ich kann das nur unterstreichen.“ Die Gemeinde sei nicht informiert worden - weder vom Verkehrsministerium noch vom Landesbetrieb Straßen NRW. An diese Behörde war erst vor einigen Monaten eine einstimmige Resolution des Rates geschickt worden, dass die Umgehungsstraße dringend erforderlich sei. Mehr als eine Eingangsbestätigung habe die Kommune bislang nicht erhalten. Dort wird befürchtet, dass der Verkehr noch zunimmt, weil in der Nachbarschaft ein Gewerbepark entsteht. Ob die Straße ganz zu den Akten gelegt ist, dazu hat sich das Verkehrsministerium nicht geäußert. Jedenfalls sei „Geduld angebracht“, sagte eine Sprecherin auf Anfrage unserer Zeitung.

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