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Prälat Mielenbrink beim Heiligen Vater

Papst findet Telgte „sehr schön“

A. Große Hüttmann

Telgte/Rom - Das Lob kam von höchster Stelle: „In Telgte war es immer sehr schön“, erinnerte sich Papst Benedikt XVI. jetzt im Gespräch mit Prälat Dr. Egon Mielenbrink an einige Besuche in der Emsstadt.

Die liegen allerdings rund 45 Jahre zurück. Seinerzeit war Joseph Ratzinger noch Ordinarius für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Dennoch, so der Heilige Vater gegenüber Mielenbrink, verfolge er immer noch viele Themen in seiner alten Heimat - unter anderem das Pilgern.

Dr. Egon Mielenbrink, Vorsitzender der Wallfahrtsrektorenkonferenz im Nordwestdeutschen Raum und seit Jahrzehnten neben seiner Arbeit im Generalvikariat in Münster in der Gemeinde St. Marien seelsorgerisch aktiv, war jetzt zu Besuch in Rom und hatte die Möglichkeit, bei einer Audienz mit dem Heiligen Vater über das Thema Wallfahrt und speziell über Telgte zu sprechen.

Als Geschenk überreichte er Benedikt XVI. das Buch „Im Glauben unterwegs durch die Zeiten“, das anlässlich des Wallfahrtsjubiläums im Jahre 2004 erschienen ist. „Der Heilige Vater erinnerte sich gut an Wallfahrten nach Telgte und fragte unter anderem, ob jährlich immer noch so viele Pilger kämen“, sagte Mielenbrink im WN-Gespräch. Doch nicht allein über Telgte, sondern auch über die Wallfahrten im Allgemeinen redete Dr. Egon Mielenbrink mit dem Papst.

Gemeinsam erinnerten sich das Kirchenoberhaupt und Mielenbrink auch an alte Zeiten. Vor 45 Jahren war der Prälat Student bei Professor Dr. Joseph Ratzinger und wurde von ihm im Fach Dogmatik im Examen geprüft.

„Zum Schluss trug er mir auf, den Bewohnern Telgtes und allen Pilgern, die zu uns kommen, die Segenswünsche des Heiligen Vaters zu überbringen“, betonte Dr. Egon Mielenbrink.

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