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Parallelen zwischen Islam und dem Christentum

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Es gibt fünf große Religionen rund um den Globus: Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum. In Deutschland zählen die meisten Gläubigen zum Christentum, sie sind Katholiken oder Protestanten. Weltweit gehören 2,1 Milliarden Menschen zum Christentum. Der Islam ist die zweitgrößte Religion, zu ihm zählen sich derzeit 1,3 Milliarden Menschen – auch in Deutschland gibt es 3,3 Millionen Muslime. Deshalb wird derzeit darüber diskutiert, ob in allen deutschen Schulen auch Religionsunterricht für Muslime erteilt werden soll. Das Wort „Islam“ ist übrigens arabisch und heißt übersetzt „Hingabe an Gott“.

Es gibt einige Parallelen zwischen Christen und Muslimen. Was für die einen die Bibel ist, ist für die anderen der Koran. Muslime lernen schon früh dessen einzelne Verse, die „Suren“, auswendig. Ganz wichtig ist auch in beiden Religionen das Gebet. Die Muslime werden dazu fünf Mal am Tag von ihrem „Muezzin“ aufgerufen. Dann rollen sie ihren Gebetsteppich aus oder gehen in eine Moschee und verneigen sich in Richtung der heiligen Stadt Mekka. In dieser Stadt, die heute in Saudi-Arabien liegt, wurde nämlich ihr wichtigster Prophet Mohammed vor mehr als 1400 Jahren geboren. Ihm hat nach der Überlieferung der Erzengel Gabriel die Verse des Korans diktiert. Jeder gläubige Muslim soll auch einmal im Leben eine Pilgerfahrt nach Mekka machen.

Und es gibt noch eine Parallele: das Fasten. Während die Katholiken immer zwischen Aschermittwoch und Ostern Verzicht üben sollen, gibt es im Islam den Monat „Ramadan“. Dann wird von Beginn der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang nichts gegessen, nichts getrunken und auch sonst Enthaltsamkeit geübt. Am Ende des Ramadan wird immer ein großes Fest gefeiert.

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