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Schützenfest in Sutrum-Harum

Paul Sperfeld ist neuer König

wn

Neuenkirchen. Der erste Schuss des Sutrum-Harumer Königs von 2008, Gerd Reinke, traf bereits voll: Ein kompletter Flügel fiel. Aber dann dauerte es. Ein harter Brocken, bereits eine Stunde vor dem Fall hing er nur noch am seidenen Faden. Es wurden Wetten abgeschlossen, wie lange es nur noch brauche, keiner behielt Recht. Immer wieder stellten sich die letzten Königs-Aspiranten hinten an. Endlich um 18:31 Uhr war es soweit, Paul Sperfeld konnte es im ersten Moment gar nicht glauben: Er ist neuer Schützenkönig in Sutrum-Harum (MV berichtete).

Nach einer verdienten Pause – das neue Königspaar Paul und Monika Sperfeld musste sich natürlich in Schale werfen – wurden sie vom Vorsitzenden Uli Stegemann als neue Majestäten proklamiert: Sie bekamen Schärpen und Kette, Gisela und Gerd Reinke mussten sie unter lautem Publikums-„Ohhh“ abtreten. Auch die Ehrendamen von 2008, Ute Fehrmann und Hedwig Wiechers, mussten ihre Schärpen an die Neuen abgeben: Karin Gravenhorst und Birgit Pohl.

Aber dafür wurden sie als Erste bei den Ehrungen bedacht. Mit Blumensträußen geehrt wurden außerdem: das diesjährige Silberpaar Wilfried Kösters mit Martina Serra, Anni und Alfons Wesselmann hatten 40-jähriges Jubiläum und natürlich das Kaiserpaar, Susanne und Werner Kastner.

Unter musikalischer Begleitung der Spielmannszüge aus Offlum und Sutrum-Harum sowie dem Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr zogen alle Honoratioren ins Festzelt, an den traditionellen Eröffnungstänzen kam niemand vorbei. Erholen konnten sich alle beim großen Dämmerschoppen, der, begleitet von DJ Norbert Bütergerds, bis in die frühen Morgenstunden ging.

Dennoch waren sie alle am Montagmorgen pünktlich um acht Uhr zum Festhochamt in der St.-Anna-Kirche. Wie jedes Jahr war von Wolfgang Naber sowohl die Liturgie vorbereitet als auch der Altarbereich aufwändig mit Blumen geschmückt, kleine Röschen bildeten das Wort „Freunde“. Kaplan Michael Ehrle nahm das Thema in seiner Predigt auf und betonte den Zusammenhalt und die Freundschaft in einer Gemeinschaft, sei es in einem Schützenverein, sei es in einer Dorfbauerschaft wie Sutrum-Harum.

Nach der Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal in Sutrum-Harum zu Ehren der Gefallenen, zog man zum großen Frühschoppen im Festzelt bei „42“.

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