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Politiker starten ins neue Jahr

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Das neue Jahr hat angefangen und es geht wieder rund - auch in der Politik. Am gestrigen Mittwoch trafen sich die beiden Parteien CSU und FDP an zwei Orten, die ungefähr 300 Kilometer voneinander entfernt liegen - also etwa drei Stunden mit dem Auto. Viele waren gespannt, wie viel die Parteileute aus der Ferne übereinander stänkern würden. Denn die CSU und die FDP sitzen zwar gemeinsam in der Regierung. Aber sie sind sich in einigen Punkten nicht ganz einig. Zum Beispiel in der Frage, wie sehr die Steuern - also die Abgaben der Bürger an den Staat - gesenkt werden sollen.

Der Chef der FDP, Guido Westerwelle, sagte noch einmal, dass sich seine Partei nicht von Steuersenkungen abbringen lasse. Ansonsten war er aber auf dem Dreikönigstreffen in Stuttgart in Baden-Württemberg recht versöhnlich. Er lobte sogar die Vorsitzenden von CDU und CSU, Angela Merkel und Horst Seehofer, und andere Politiker. „Manchmal rumpelt es etwas auf dem Weg“, sagte Westerwelle darüber, dass es in der Regierung auch manchmal Zoff gibt. „Entscheidend ist, was hinten rauskommt.“

Ein Politiker der CSU sagte, man dürfe in Sachen Steuern nichts überstürzen. Schließlich dürfe der Staat nicht zu viele Schulden anhäufen. Wenn die Steuern runtergehen, dann nimmt er nämlich weniger ein. Noch bis zum Freitag sitzen Politiker der CSU im bayerischen Wildbad Kreuth zusammen.

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