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Potsdam auf den Fersen

Münster. Es war das erwartet schwere Spiel für die Reserve des USC Münster. Ähnlich wie im Hinspiel (3:1) behielt die Mannschaft von Christoph Kesselmeier aber auch am vergangenen Samstag gegen VfL Oythe die Oberhand...

Uli Schaper

Münster. Es war das erwartet schwere Spiel für die Reserve des USC Münster. Ähnlich wie im Hinspiel (3:1) behielt die Mannschaft von Christoph Kesselmeier aber auch am vergangenen Samstag gegen VfL Oythe die Oberhand. Mit einem verdienten, aber glanzlosen 3:0-Sieg (25:23, 25:22, 25:19) gelang es der USC-Zweiten Platz zwei hinter dem Spitzenreiter aus Potsdam zu festigen. „Wir haben heute sicher zu viele Fehler gemacht“, räumte Kesselmeier ein. „Da können wir froh sein, dass Oythe uns da noch überboten hat.“

Münster, trotz krankheitsbedingt dünner Personaldecke als Favorit in die Partie gestartet, gelang es zunächst nicht, sich entscheidend abzusetzen. Einen zwischenzeitlichen Drei-Punkte-Vorsprung verspielten die Gastgeberinnen und ließen Oythe zum 21:21 ausgleichen. „Wir haben da irgendwie mit angezogener Handbremse gespielt, das hat man ganz deutliche gemerkt“, sagte Kesselmeier. „Wir hatten sehr wenig Tempo im Spiel, auf dem Feld war es zu still und dann hatten wir mit der Annahme große Probleme.“

Mit den entscheidenden Aktionen, vor allem über die Außenspielerinnen, sicherten sich die „Unabhängigen“ dennoch den ersten Durchgang.

Auch nach dem Seitenwechsel schaffte es kein Team zu überzeugen. Phasenweise gaben die Münsteraner sechs Punkte in Folge ab. Einer schlechten Serie folgte aber eine Reihe guter Szenen, was dazu führte, dass auch der zweite Durchgang gewonnen werden konnte.

„Wir hatten heute wirklich viele Hochs und Tiefs in unserem Spiel“, sagte Kesselmeier. „Ich habe den Mädels immer wieder gesagt, dass wir unsere Täler einfach schneller durchlaufen müssen.“

Im dritten Satz setzten die USC-Spielerinnen die Vorgaben besser um. Das Blockspiel wurde sicherer und ausgehend von einer nun deutlich besseren Annahme gelang es den Gastgeberinnen auch das Tempo anzuziehen. „Da hatten wir auch schon die Sicherheit von zwei gewonnenen Sätzen im Rücken“, erklärte Kesselmeier die Leistungssteigerung. „Aber das ist dann auch das, was uns auszeichnet und was uns auch zuletzt so gut gelungen ist.“

Nach diesem Spiel entspannt sich zudem die Personalsituation beim USC; fortan kann Kesselmeier wahrscheinlich wieder aus dem Vollen schöpfen.

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