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Harry Potter

Potters Fans fürchten „Spoiler“

wn

-tim- Münster. Am Wochenende bricht das große Lesefieber auf, wenn Harry-Potter-Fans endlich den siebten und letzten Band der Zauberer-Saga, „Harry Potter and the Deathly Hallows“, in den Händen halten und endlich erfahren werden, wie der Kampf zwischen dem Zauberlehrling und Lord Voldemort ausgeht. Doch wie vermeiden es die Potterianer, das Ende zu erfahren, noch ehe sie den englischen Originalband durchgelesen haben?

Die Informationsdienste und Medien werden den Ausgang binnen weniger Minuten nach der Veröffentlichung in der Nacht auf Samstag über den ganzen Globus verbreiten. Wer stirbt? Kommt Dumbledore zurück? Und wird Harry Potter überleben?

Für alle, die sich den Lesespaß nicht verderben lassen wollen, sollte Informationssperre herrschen: Keine Sonntagszeitung, keine Nachrichtensendungen im Fernsehen und auch keine Radiosendungen.Vor allem aber sollte man mit dem Internet behutsam umgehen, wo sich alle Details wie ein Lauffeuer verbreiten werden. Zwar werden sich viele Fanseiten und -foren solidarisch zeigen und in den ersten Tagen nach Veröffentlichung keine Geheimnisse preisgeben. Die Online-Dienste jedoch werden sogenannte „Spoiler“, Hinweise zu den Details, ins Netz stellen.

Mit Freunden und Familienmitgliedern sollte sich vorher abgestimmt werden, ob Details verraten werden dürfen oder nicht. Ohne Absprache sollten Anrufe, E-Mails und SMS-Nachrichten mit äußerster Vorsicht entgegengenommen werden. Trotz aller Vorsicht ist dennoch Eile geboten. Irgendwann wird etwas durchsickern. Wer bis zur Veröffentlichung der deutschen Übersetzung (27. Oktober) warten will, sollte sich keine Hoffnungen machen, dass bis dahin die letzten Geheimnisse aus Hogwarts unter Verschluss bleiben.

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