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Schützenfeste im Kreis Warendorf

Prägende Köpfe des Vereins

Christian Wolff

Tönnishäuschen - Seit einem halben Jahrhundert ist Dr. Johannes Rüther Mitglied der St.-Antonius-Schützenbruderschaft. Der frühere Dorfschullehrer und spätere Professor, inzwischen 84 Jahre alt, erhielt jetzt eine besondere Auszeichnung für sein Goldjubiläum. Schützen-Vorsitzender Heinrich Wördemann lobte die Treue Rüthers und wünschte sich zugleich „noch viele gemeinsame Jahre im Verein“.

Im Rahmen des Kameradschaftsabends wurden auch diejenigen geehrt, die der Bruderschaft seit 40 Jahren angehören. Es sind Willi Budt, Heinz Humberg, Antonius Lüring und Willi Wienker. Ihr Silberjubiläum feiern Antonius Arens, Ludwig Brinkkötter, Johannes Dohle, Robert Gersmann, Reiner Kerkmann, H.-J. Papendorf und Friedel Stehmann.

Wie immer blieb es bis zuletzt ein gut gehütetes Geheimnis des Vorstands, wer den Orden für besondere Verdienste erhalten sollte. Schließlich ließ Heinrich Wördemann die sprichwörtliche Katze aus dem Sack: „In diesem Jahr bekommen gleich zwei Kameraden den Verdienstorden: Werner Debbelt und Heinrich Fröchte.“ Sie haben den Verein mitgeprägt und viele Jahre lang ihre Ämter als Fahnenoffiziere ausgeübt. Sie werden künftig nicht mehr an „vorderster Front“ mitmarschieren.

Unmittelbar vor dem Kameradschaftsabend fand das Pokalschießen für Mitglieder auf dem Festplatz an der Alten Schule statt. Dabei belegte Christian Kruse den ersten Platz. Er schoss sechsmal 36 Ringe, im ersten Stechen noch einmal 36 und im zweiten Stechen 35 Ringe. Den zweiten Platz erreichte Thomas Stapel mit viermal 36 Ringen. Im ersten Stechen gelangen ihm erneut 36 und im zweiten Stechen 34 Ringe. Markus Kocker schaffte es immerhin noch auf den dritten Platz mit zweimal 36 Ringen sowie einmal 34 im Stechen.

Den Damenpokal sicherte sich Brigitte Berkhoff mit zweimal 35 Ringen sowie einmal 35 Ringen im Stechen. Auf Platz zwei: Anja Rieping mit 35 Ringen sowie 30 im Stechen. Der dritte Platz ging an Melanie Kocker mit 34 Ringen. Beim Seniorenpokal zeigte sich erneut Oberst Bernhard Schwarte treffsicher. Fünfmal 36 Ringe konnte er verbuchen. Berthold Debbelt war mit 35 Ringen der zweite Platz sicher, Günter Bergedieck mit 34 Ringen der dritte Platz.

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