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-ca- Billerbeck. Im Oktober 2006 ging es los, damals fiel der Startschuss für das Kunstrasenprojekt des DJK-VfL. Drei Jahre später steht Vorsitzender Bernd Heuermann vor dem Ergebnis. Bei der offiziellen Einweihung am gestrigen Sonntag begrüßte Heuermann zahlreiche Gäste, Sponsoren und Helfer, die bei der Umsetzung des Mammutprojektes beteiligt waren. Die vielen Mühen haben sich gelohnt, denn der alte Ascheplatz ist einer modernen Kunstrasenfläche gewichen. 8200 Quadratmeter Grünfläche peppen den Sportplatz gehörig auf – Luxus pur für alle Sportfreunde.

„Der Kunstrasenplatz bedeutet eine enorme Aufwertung für das Sportzentrum“, erklärte Heuermann, nicht zuletzt weil jetzt kaum noch mit Spielausfällen zu rechnen sei. Ein großer Pluspunkt: Der Platz ist immer bespielbar. „Bei Eisregen ist dann allerdings Schluss, aber wer spielt schon bei so einem Wetter?“, schmunzelte der Vorsitzende. „Wir haben es hier mit der neuesten Generation an Kunstrasenplätzen zu tun“, erklärte Dieter Tartemann, der für den Grasbelag auf dem Platz verantwortlich war. Als DFB-Fußball-Lehrer konnte er vor allem auch wichtige Erfahrungswerte in die Projektumsetzung ein bringen. Doch ohne die großzügige finanzielle Unterstützung der Sparkassenstiftung und der Stadt sowie der Spendenfreundlichkeit von Bürgern und Sponsoren, sei das Projekt nicht umsetzbar gewesen, betonte Heuermann.

Mit der feierlichen Einsegnung des Platzes durch Vikar Diedershagen und Pfarrer Thomas Ring dürfte nun auch einer erfolgreichen Saison der Billerbecker Fußballmannschaften nichts mehr im Wege stehen. Auch Bürgermeisterin Marion Dirks freute sich über das neue Schmuckstück. „Ein sattes Grün und moderne Materialen lassen den Kunstrasen wie Naturrasen aussehen. Das zeugt von hoher Qualität.“ Zudem lobte sie die hohe Spendenbereitschaft der Billerbecker. „Sogar Kinder haben ihre Sparschweine geplündert, um einen Quadratmeter Rasenplatz zu kaufen“, sagte Dirks.

Und es kommt noch besser. „Ende September wird die Fläche einer Fifa-Zertifizierung unterzogen. Bestehen wir diesen Test, können hier sogar Länder- und Champions-Leaguespiele stattfinden“, so Tartemann.

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