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-ca- Billerbeck. Ab sofort ist der Name der evangelischen Kirche „Vom guten Hirten“ auch von außen für jeden erkennbar, denn ein friedlicher Schäfer samt Schafherde ziert seit dem Wochenende den Vorplatz des Kirchenzentrums. Vor gut einem Jahr hatten Peter Wiesemann, seine Frau Christina Schumacher-Wiesemann und Jürgen Weissner die Idee zu den kunstvollen Stahlfiguren, die vor allem die Offenheit des Kirchenzentrums symbolisieren sollen. „Hier ist Platz für jeden, auch wenn er anders denkt oder andere Auffassungen hat“, so Peter Wiesemann. Und weiter: „Deshalb haben wir bei unserem Hirten auch bewusst auf präzise Konturen verzichtet. Auf diese Weise wollen wir die Unvoreingenommenheit der Kirchengemeinde hervorheben.“ Die Offenheit soll vor allem eine dreidimensionale Schafsfigur verdeutlichen, die abseits der Herde ihren Platz gefunden hat und aus glänzendem Edelstahl gefertigt ist. „Damit ist nicht das typische schwarze Schaf gemeint, sondern ein besonderes Schaf, welches zeigen soll, dass Andersartigkeit in der Kirche erwünscht ist“, erläutert Christina Schumacher-Wiesemann. Sie betont auch, dass gerade Kinder an dieser Figur ihre Freude haben sollen, denn hier gilt: Anfassen erlaubt. Im Laufe der Zeit werden sich die Figuren noch verändern. „Durch das gewollte Oxidieren des Stahls erhalten der Hirte und seine Schäfchen mit der Zeit eine richtig schöne dunkelbraune Farbe“, weiß Jürgen Weissner. Und grade jetzt zur Weihnachtszeit kommt dem Kunstwerk eine weitere Bedeutung zu. „Schließlich spielen die Hirten eine wichtige Rolle in der Weihnachtsgeschichte“, betont Peter Wiesemann.

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