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Tecklenburger Land

Ranglisten-Turnier in Hörstel

Henning Meyer

Hörstel. Der SC Hörstel veranstaltet im April nun schon zum dritten Mal seinen Frühjahrs-Cup im Tennis – doch in diesem Jahr ist alles anders. Nicht nur, dass es statt vier nun sieben Altersklassen gibt, der Hörsteler Frühjahrscup ist zudem auch das erste Mal ein DTB-Ranglisten-Turnier.

„Das bedeutet, dass bei unserem Turnier Punkte für die jeweiligen Deutschen Ranglisten vergeben werden“, erklärt Thorsten Fraaß vom Organisationsteam. Außer dem Hörsteler Turnier sei das nur noch beim Turnier von Blau-Gold Ibbenbüren, das in Mettingen ausgetragen werde, der Fall.

Die Aufstockung der Altersklassen von vier auf sieben sei aufgrund des ausdrücklichen Wunsches der Teilnehmer im vergangenen Jahr erfolgt. „Sie wollten sehr gerne noch Unterteilungen haben“, so Fraaß. Die Leistungsunterschiede in den einzelnen Klassen seien sonst zu groß. Deswegen, so Fraaß, gebe es für die nächste Auflage des Hörsteler Turniers Zwischenklassen für die 55- und 65-Jährigen sowie eine Herren-70-Klasse. Das mache durchaus Sinn, so Fraaß. „Schon im vergangenen Jahr hatten wir vier Teilnehmer, die älter als 70 Jahre waren“, berichtet er.

Auch der Umstand, das Turnier qualitativ zum Ranglistenturnier aufzustocken, resultiere aus den guten Erfahrungen der vergangenen Auflage, so Fraaß. „Wir hatten schon im vergangenen Jahr vier Ranglistenspieler hier, obwohl es noch gar kein Ranglistenturnier war.“ Allerdings erfordert das auch mehr Vorab-Auslagen. „Wir brauchen einen DTB-Oberschiedsrichter“, sagt Fraaß. Der kostet knapp 500 Euro und ist prominent. Heinz Braasch, Vater des Ex-Daviscup-Spielers Karsten Braasch, wird diesen Posten bekleiden.

Um jede Altersklasse komplett besetzen zu können, sind acht Teilnehmer nötig, Fraaß rechnet aber durchaus mit mehr Startern. Muss er auch, denn der SC hat mit seinem Turnier in 2008 ehrgeizige Ziele. „Wir wollen in allen Klassen auch eine Nebenrunde anbieten, sodass jeder Spieler mindestens zwei Spiele machen kann“, sagt er. Das erfordert auch logistischen Aufwand – und Alternativpläne für den Fall, dass es regnen sollte. Normalerweise reiche die Outdooranlage in Hörstel, so Fraaß. „Zur Not können wir aber nach Bevergern ausweichen.“ Auch für Regen hat Fraaß mit seinem Team vorgesorgt. Sollte die Kapazität der Halle in Hörstel nicht reichen, könne eventuell nach Ibbenbüren ausgewichen werden.

Als Beginn des Turniers ist der 17. April, ein Donnerstag, vorgesehen. Eventuell auszutragende Qualifikationsspiele könnten dann von Dienstag an angesetzt werden. „Die ersten Zusagen haben wir auch schon“, sagt Thorsten Fraß, knapp 20 Spieler seien es bislang.

Weitere Infos gibt es unter www.tennistreff-hoerstel.de

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