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Rapsöl-Unfall: A 43 bleibt gesperrt

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Nottuln - Die Aufräumarbeiten nach dem Rapsöl-Unfall am Montagmorgen auf der A 43 bei Nottuln sind weitaus aufwendiger als gedacht. Jetzt beschäftigen sich sogar drei Spezialfirmen damit, um die in Richtung Wuppertal gesperrte Autobahn von der Schmiere zu befreien. Nach Angaben der Autobahnpolizei wird die Vollsperrung der A 43 zwischen Senden und Dülmen-Nord bis auf Weiteres noch andauern. Alle Umleitungsstrecken sind massiv überlastet. Die Polizei empfiehlt allen Autofahrern, die Örtlichkeit weiträumig zu umfahren.

Zu dem Unfall war es gekommen, als am Morgen gegen 8 Uhr ein 44-jähriger Lastwagenfahrer aus Warstein mit seinem mit über 1000 Flaschen Colagetränke beladenem Laster langsam nach rechts von der Fahrbahn abkam. Das Fahrzeug kam kurz vor der Anschlussstelle Nottuln nach rechts gegen die Schutzplanken. Dabei wurde der mit mehreren hundert Litern Rapsöl befüllte Tank abgerissen, berichtete die Autobahnpolizei. Die komplette Flüssigkeit floss aus dem Tank heraus.

Ein nachfolgender 35-jähriger Autofahrer wollte dem schleudernden Laster ausweichen und prallte dabei gegen einen Lastwagen aus Dortmund, der dien Aufprall aber nicht bemerkte und weiterfuhr. Das auslaufende Rapsöl wurde durch die vorbeifahrenden Fahrzeuge auf der Fahrbahn über mehrere Kilometer in Richtung Wuppertal verteilt und verursachte eine gefährliche rutschige Fahrbahn. Aus diesem Grunde musste die Autobahn 43 ab der Anschlussstelle Senden bis zur Anschlussstelle Dülmen-Nord voll gesperrt werden.

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