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Raststätten für Kinder eher trist

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Endlich Ferien! Die Vorfreude auf die kommende Woche steigt. Doch der Urlaub bedeutet oft auch eine Geduldsprobe. Um ans Meer oder in die Berge zu fahren, muss man stundenlang im Auto fahren. Wie schön, wenn es dann mal zwischendurch eine nette Abwechslung gibt.

Zum Beispiel eine Raststätte. Dort freuen sich viele Kinder auf etwas Nettes zu essen und einen schönen Platz, wo man wenigstens ein paar Minuten herumtoben kann.

Doch weit gefehlt. Die Kinder werden bei der Planung dieser Raststätten offenbar oft vergessen. Das ergab ein großer Test, den der Automobilclub ADAC organisiert hat.

Insgesamt 65 Anlagen in vielen europäischen Ländern, darunter auch Deutschland, wurden genauestens überprüft. Und 42 davon waren einfach nicht familienfreundlich, berichtete der ADAC. Es gab nicht einmal einen Spielplatz. Die Kinder mussten zwischen fahrenden Autos oder auf einem verschmutzten Platz herumlaufen.

Allerdings wurden diese Mängel besonders in Frankreich und Italien festgestellt. Die deutschen Raststätten haben offenbar gelernt: Hier ist man kinderfreundlicher geworden. Doch es ging nicht nur um einen Spielplatz, sondern auch um Sicherheit und gute Toiletten. Während ein Autohof in Burghaslach bei Nürnberg am besten abschnitt, landete ein Rastplatz bei Spreenhagen in Brandenburg auf dem letzten Platz. Ihn könnt ihr auf dem Bild sehen – es gibt nicht einmal einen Picknicktisch.Claudia Kramer-Santel

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