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Rechtshilfe

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Stimmt etwas nicht mit den Nebenkosten oder hegt man nur den Verdacht, etwas sei nicht korrekt abgerechnet worden, dann bleibt den allermeisten Mietern nur der Weg zum Mieterbund oder zum beratenden Anwalt. Zu komplex sind inzwischen die Abrechnungsmodalitäten geworden, als dass sie von Laien mal eben durchschaut werden können.

Thomas Hannemann, Experte beim deutschen Anwaltverein für Mietrecht und Immobilien, rät allen, zunächst einmal zu überprüfen, ob der Abrechnungszeitraum korrekt ist. Der muss nicht immer identisch sein mit dem Kalenderjahr. Vermieter haben ein Jahr lang Zeit, ihre Forderungen zu stellen. Liegt die Abrechnungsperiode länger zurück, muss der Mieter nicht mehr zahlen. Wer einmal die Forderung beglichen hat, der drückt damit seine Anerkennung aus.

„Gelder zurückerstattet zu bekommen ist sehr schwer“, weiß der Anwalt. Deshalb empfiehlt er, stets unter Vorbehalt zu zahlen – zulässig sind auch Teilzahlungen – und eine Prüfung der Betriesbkosten anzukündigen. Für eine Erstberatung dürfen Anwälte nicht mehr als 190 Euro netto fordern. Bei der Honorarberechnung spielt auch der Streitwert eine Rolle.

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