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IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Recke: Bahnübergang Am Mersch erhält Schrankenanlage

Jan Herm Janßen

Recke. Der Bahnübergang Am Mersch in Recke erhält nun eine Schrankenanlage. Am Freitagmorgen haben Mitarbeiter des Bauunternehmens KBN aus Dinslaken im Auftrag der Regionalverkehr Münsterland (RVM) damit begonnen, die alte Asphaltdecke zwischen den Gleisen herauszunehmen.

„An diesem Wochenende wird der Bahnübergang neu gemacht“, bestätigte Winfried Hoffmann, Abteilungsleiter für Signal- und Sicherungstechnik für alle Eisenbahnbetriebe der RVM auf Anfrage unserer Zeitung. „Und am Montag wird er noch asphaltiert, sodass er dann wieder befahrbar ist“, erläuterte der bei der Westfälischen Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) in Lippstadt angesiedelte Abteilungsleiter.

Daher werde der Bahnübergang voraussichtlich noch bis Montagnachmittag komplett gesperrt bleiben. Verkehrsteilnehmer, die in das Gewerbegebiet Haarstraße/Wiesengrund gelangen möchten, sollten es während dieser Zeit über die Steinbecker Straße/Am Mersch oder den Abzweig Wiesengrund von der Mettinger Straße aus ansteuern.

Die technische Bahnübergangssicherung mit Schranke und Lichtzeichensignalen werde dann im Anschluss eingerichtet, so Hoffmann. „Der Kabeltiefbau beginnt Mitte nächster Woche, und Anfang Juni kommt ein Monteur der Firma Siemens und installiert die Anlage“ Ende Juni solle dann nach der RVM-Planung alles fertig sein.

Die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Bahnübergangs geben Abteilungsleiter Hoffmann und Reckes Bürgermeister Josef Plumpe mit rund 300.000 Euro an. „Die Kosten wurden nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz gedrittelt.“ Das bedeutet, dass jeweils ein Drittel der Kosten auf die Gemeinde Recke, die RVM und die Gesamtmaßnahme „Westumgehung“ entfallen.

Plumpe ist froh, dass der Bahnübergang nun gesichert wird. „Da haben wir ja lange drauf gewartet.“ Er erinnerte daran, dass die Neugestaltung des Bahnübergangs als letzter Bestandteil im Zusammenhang mit dem Bau der Westumgehung, der jetzt ebenfalls Mettinger Straße heißt, noch ausgestanden habe. Deswegen haben wir auch immer wieder gezögert, die offizielle Einweihung zu machen. Denn so eine Straße muss ganz fertig sein.“

Plumpe und Hoffmann betonen zudem, dass die künftige so genannte Büstra-Anlage der Bahn mit der gegenüberliegenden Fußgängerampel über die neue Gemeindestraße zusammengeschaltet sein wird. Damit Verkehrsteilnehmer ebenso sicher über die Mettinger Straße wie über die den Bahnübergang gelangen können.

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