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Schützenfeste im Kreis Warendorf

Reckermann regiert Milte

wn

Milte. Andreas Reckermann von der Vinnenberger Straße ist der neue Milter Schützenkönig. Gemeinsam mit Jan Bernd Wöstmann aus Ostmilte lieferte er sich bis 13.12 Uhr einen spannenden Zweikampf an der Vogelstange. Zum Schluss war das Glück auf der Seite von Andreas Reckermann.

Wesendlicher Bestandteil des Milter Schützenfestes ist am Montagmorgen die feierliche Messe in der Pfarrkirche St. Johannes. Pfarrer Karl Jasbinschek sprach in seiner Predigt über das Schützenwesen einst und jetzt. Die Schützen, die einst die Bevölkerung vor äußeren Angriffen geschützt hätten, würden jetzt die Tradition schützen damit die Menschen auch ihre Wurzeln erkennen. Musikalisch wurde die Messe von der Warendorfer Stadtkapelle, Leitung Markus Rupe, umrahmt.

Zügig traten nach der Messe die einzelnen Formationen auf der Dorfstraße an. Dort wurden sie von Major Elmar Schmiehusen und Oberst Reinhard Holwitt begrüßt. Am Gasthof Biedendieck sprach das Königspaar Ludger und Christine Droste zu seinem Schützenvolk. Ein kurzes Grußwort sprach auch Warendorfs Bürgermeister, Jochen Walter.

Die Ehrungen nahmen Oberst Reinhard Holwitt und Präsident Bernhard zur Wickern vor. Auszeichnungen für zehn Jahre Mitgliedschaft in der Ehrengarde erhielten Markus Cord, Christoph Heitmann und Bernd Strotmann. Seit 20 Jahren macht Gisbert Knorr Musik im Fanfarencorps auf den Milter Schützenfesten und Lambert Borgmann ist in der gleichen Formation seit 30 Jahren dabei.

Geehrt wurde die Jubelkönigin Maria Knorr, die als Maria Jürgens an der Seite des inzwischen verstorbenen Königs Ignatz Wiemann vor 50 Jahren die Milter Schützen regierte. Eine weitere Ehrung erfolgte für das Königspaar Theo und Irmgard Ross, das vor 25 Jahren den Thron bestiegen hatte.

Auf dem Kirchplatz erfolgte die Ehrung der Verstorbenen und Gefallenen Mitglieder des Vereins. Beeindruckende und zum Frieden mahnende Worte fand hierbei Oberst Reinhard Holwitt.

Bereits am Sonntagnachmittag marschierten die Schützen bei strahlendem Sommerwetter vom Dorf zum Schützenplatz. Allen voran die drei Musikzüge Spielmannszug, Stadtkapelle und Fanfarencorps. Ehrengarde, Batallion und Throngesellschaft schlossen sich an.

Bei der beliebten „Kinderbelustigung“ hatten Ludger Ketteler und Wolfgang Lütke Beckmann die „Federführung“. Sie hatten sich noch mehrere Vorstandsmitglieder und Väter von Grundschulkindern zu Hilfe geholt hatten. Jedes Kind bekam eine gut gefüllte Tüte mit Süßem. Für die Finanzierung des Nachmittages war am Heimatabend gesammelt worden.

Die „Nase vorn“ beim Hampelmannschießen hatte Dominik Walter vom Fanfarencorps. Sein Musikzug unter der Leitung von Ernst Ruhe ließ es sich nicht nehmen, ihn in die „Residenz“ seiner Eltern Monika und Klaus zu bringen.

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