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Regenschirme statt Zuckerwatte

Rheine. Der Start der Rheiner Herbstkirmes ist am Freitag im wahrsten Sinne des Worts ins Wasser gefallen. Bei Dauerregen kamen zum Start wesentlich weniger Besucher auf den Rummel, als sonst üblich. Auf den Kirmesplätzen blieb das am traditionellen Familienfreitag, bekannte Geschiebe der Besucher aus. Wer dennoch einen Besuch wagte, suchte Schutz unter Regenschirmen oder in...

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Rheine. Eine Wildwasserbahn gibt es auf der diesjährigen Rheiner Herbstkirmes zwar nicht – aber nass wurden die Besucher am Freitagabend trotzdem. Regenschirme statt Zuckerwatte, so lautete wohl das inoffizielle Motto des ersten Kirmestages. Ob auf dem Emstorplatz, im Innenstadtbereich oder an der Elisabeth-Kirche: Das Bild in den Gassen zwischen bunt beleuchteten Imbissbuden und wild kreiselnden Karussells ähnelte sich. In den Händen hielten die Besucher nicht etwa Zuckerwatte oder Popcorn. Nein, diesen Platz nahmen kleine und große, bunte und schlichte Regenschirme ein. Die echten Kirmesfans ließen sich von dem Regen nicht abschrecken. Schließlich warteten in diesem Jahr wieder einige Leckerbissen auf die Besucher – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn natürlich gab es an jeder Ecke wieder die altbewährten Süßigkeiten zu erwerben. Echte Leckerbissen warteten aber auch in Form von rasanten Fahrgeschäfte auf die Kirmesgänger. Auf dem Elisabethplatz schüttelte das „Vortex“ die wagemutigen Besucher so richtig durch. Für Loopings ohne Ende sorgten dabei zwei große Gondelarme. „Wer will noch mal, wer hat noch nicht?“, fragte der Inhaber. Man musste schon hartgesotten sein, um die rasante Fahrt ein zweites Mal auf sich zu nehmen. Pures Bauchkribbeln bei den kleinen und großen Kirmesfans rief überdies das Hightech-Karussell „Star Trip“ hervor. Rasant ging es natürlich auch im Dauerbrenner „Take-Off“ zu. Die Fahrgeschäfte „Top-Spin“, „Break-Dance“, „Frisbee“ und „Booster Maxx“ lockten die Besucher auf den Emstorplatz. Doch auch dort war das Wetter nicht besser. Es regnete. Kleine und große, bunte und schlichte Regenschirme ersetzten die süße Zuckerwatte. Am Samstag dann ein ganz anderes Bild. Es blieb mehrheitlich trocken, so dass die Rheiner Herstkirmes das hielt, was sie verspricht: ein Besuchermagnet für die gesamte Region. Am verkaufsoffenen Sonntag dürfte sich dies noch verstärken, denn dann sind die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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