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Regierung will Überbrückung für Opel beschließen

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Berlin – Die Bundesregierung will bei den Opel-Verhandlungen an diesem Mittwochabend endgültig eine Überbrückungsfinanzierung für den Autobauer beschließen. Das sagte der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg am Mittwoch in Berlin.

Außerdem sollen letzte Details des Treuhandmodells geklärt werden, mit dem Opel aus der nahenden General-Motors-Insolvenz herausgehalten werden soll. Er ließ aber offen, ob nach den Gesprächen im Kanzleramt eine Präferenz für einen bestimmten Opel-Interessenten geäußert wird. Es sei wahrscheinlicher, dass die Gespräche mit mindestens zwei Interessenten fortgesetzt würden. Der chinesische Interessent für Opel sei mit seinem Konzept für das Spitzentreffen zu spät gekommen. Er werde aber bei den Verhandlungen in den nächsten Tagen berücksichtigt.

Steg machte deutlich, dass beim Thema Treuhandmodell für Opel es momentan etwas bei der US-Regierung „hake“. Genauere Angaben dazu machte er nicht. Er ging aber davon aus, dass im laufe des Abends eine Einigung erzielt werden könne. Ein Autoexperte des USFinanzministerium soll an dem Spitzentreffen teilnehmen. Mit dem Treuhandmodell will die Regierung Opel Zeit für Verhandlungen mit Investoren geben, wenn die US-Mutter General Motors Insolvenz anmeldet. Steg sagte, eine Voraussetzung für dieses Modell sei immer die Herauslösung von Opel aus dem Mutterkonzern gewesen.

Steg betonte, die deutsche Seite habe ihre „Hausaufgaben“ erledigt. „Wir sind vorbereitet.“ Eine erneute Ministerrunde habe am Vormittag die „klare Prämisse“ ausgegeben, dass bei den staatlichen Leistungen für eine Brückenfinanzierung größtmögliche Sicherheit gegeben sein müsse. Mit Blick auf die bisherigen Bemühungen der Investoren Fiat und Magna, die Risiken eines Einstiegs bei Opel möglichst beim Staat zu belassen, sagte Steg, die Bundesregierung werte die Bereitschaft eines Investors, mehr Risiko zu übernehmen, als Zeichen, dass er von seinem eigenen Unternehmenskonzept überzeugt sei.

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