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Noch kein Kandidat

Regierungspräsident: CDU soll Posten besetzen

Frank Polke

Münster/Düsseldorf - Bei der Suche nach einem neuen Regierungspräsidenten für Münster hat jetzt die CDU das Vorschlagsrecht. Nach Informationen unserer Zeitung hat dies NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft der größten Oppositionspartei zugesichert - auch als Dank für den im Juli gefundenen Schulkompromiss.

Nach den erfolgreich abgeschlossenen Gesprächen über die Neuorganisation der Schullandschaft habe die SPD-Politikerin dem CDU-Landeschef Norbert Röttgen und Fraktionschef Karl-Josef Laumann ein Entgegenkommen in dieser für die CDU prestigeträchtigen Frage signalisiert. Die Nachfolge für den Ende Mai ausgeschiedenen CDU-Politiker Peter Paziorek sorgt seit Monaten für Schlagzeilen.

Kraft, die ihren Kanada-Urlaub in wenigen Tagen beendet, wartet jetzt auf Vorschläge aus der CDU. Doch die tut sich offenbar noch immer schwer, einen geeigneten und für alle vermittelbaren Kandidaten für das Amt in Münster zu finden. CDU-Generalsekretär Wittke und Fraktionschef Laumann sind an der Suche beteiligt. Aus der Ruhr-CDU besteht weiter die Forderung nach einem Kandidaten aus dem Emscher-Lippe-Raum. Dieser wäre auch der SPD leichter zu vermitteln. Dagegen haben Politiker oder Bürgermeister aus dem Münsterland eher geringere Chancen.

Fest steht, dass es zu keinem großen Tausch an der Spitze der Bezirksregierungen kommen wird. Da die CDU den Posten in Münster erneut besetzen darf, kann Marianne Thomann-Stahl (FDP) Regierungspräsidentin von Detmold bleiben.

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