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1500 Gäste auf der größten Party im Kreis

Reizend: Wilde Weiber verzaubern Männerwelt in der Stadthalle

Sebastian Schnurpfeil

Ahlen - Wenn Cindy aus Marzahn mit dem Traumschiff-Kapitän flirtet und sich der Teufel mit dem Engel verbindet, dann stimmt etwas nicht. Oder doch? Im Karneval ist alles möglich. Wie immer strömen über 1500 Besucher zur Weiberfastnacht in die Stadthalle. Und weil in Beckums Kneipen schon am frühen Abend gar nichts mehr geht, kommen die Weiber aus einer anderen Karnevalshochburg im Kreis gleich noch dazu. Summa summarum: Die Stadthalle ist ausverkauft!

Der Anblick der Kostüme gleicht in diesem Jahr dem Sessionsmotto: „Einfach zauberhaft!“ Egal, ob in langen Kleidern oder in kurzen Röcken. Keine Frage: Die Damen haben sich für diesen Abend in Schale geworfen. Abenteuerlicher, attraktiver, anzüglicher - gut, dass es unter den Feiernden auch jede Menge verkleideter Ordnungshüter gibt.

„Zicke zacke, zicke zacke“, ruft die „Schlagermafia“ im großen Saal der Menge entgegen. „Heu, heu, heu“, schallt es zurück - und die närrische Supersause nimmt ihren Lauf. Einen Hit nach dem anderen schmettern Joost „Schlager“ und Torben „Mafia“ auf der Bühne - und die Weiber rasten völlig aus. Jetzt fließen auf der Tanzfläche nicht nur Kaltgetränke, sondern auch der Schweiß in Strömen. Füße wippen, Mähnen kreisen - und als die „Schlagermafia“ gehen will, sind sich alle einig: „Einer geht noch, einer geht noch rein“

Und während der Saal bebt, ist auch „Treppe runter“ - im Foyer der Stadthalle - die Hölle los. Schlagerstücke und Discofox-Einlagen liegen hier auf den Plattentellern. Das Kreischen der Partymeute ist nicht zu überhören. Der Traum von Amsterdam findet an diesem Abend ganz offensichtlich in Ahlen statt. (Ausführlicher Bericht am Samstag in der AZ.)

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