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Ahlener SG

Reserve der ASG völlig überfordert

Herbert Vogel

Ahlen - Keinen Blumentopf gab es am Dienstagabend für die Verbandsliga-Handballer der Ahlener SG im Nachholspiel bei der HSG Gütersloh zu gewinnen. Die heimische Zweitliga-Reserve konnte den Ausfall von gleich vier Stammkräften zu keiner Zeit kompensieren und unterlag beim Titelaspiranten klar mit 23:33 (11:17). „Mit dieser Niederlage können wir leben. Wir hatten kaum Aufbauspieler hatten, da kann man gegen eine Mannschaft wie Gütersloh nicht gewinnen“, so dass nüchterne Fazit von ASG-Trainer Frank Wolters.

Ohne Dirk Schmidtmeier, Kevin Boschanski, Patrick Schroeder und Bennedikt Suntrup sowie mit einem Kevin Wiegers , der nach viermonatiger Verletzungspause bei seinem ersten Einsatz noch keine entscheidenden Impulse setzen konnte, geriet die Auswärtspartie zu einer „lehrreichen Geschichte“ für die eingesetzten jungen Spieler, wie Wolters es beschrieb. Probleme bereiteten seinen Schützlingen zunächst vor allem die sehr gut arbeitende 3:2:1-Deckung der Gastgeber, die jeden Ballverlust der Rot-Weißen mit schnellen Gegenstoß-Toren bestrafte.

Erst langsam kam die ASG besser ins Spiel und konnte nach der 5:1-Führung der HSG beim 6:5 fast ausgleichen. Anschließend zog die HSG über 11:6 aber wieder auf 17:9 davon. Nach der Pause ging die ASG zwar weiter engagiert zur Sache, musste aber mit zunehmender Spielzeit dem hohen Tempo Tribut zollen. Gütersloh baute seine Führung über 22:15 auf 27:15 aus und ließ sich die Partie nicht mehr aus der Hand nehmen.

Ahlener SG: Deppe, Istel - Markmeier (6), T. Schröder (5), Cervenka (4), Dudek (3), Dittrich (2), Gawer (2), Wiegers (1), Hano, Michalczik.

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