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Ferienoskar Kreis Steinfurt

Rheine: Ferienwerk St. Ludgerus + Heilig Kreuz

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21. August Der letzte Morgen stand an und die letzte Nacht lag hinter allen Teilnehmern der Ferienfreizeit 2010. Aufgrund unbestätigter Gerüchte, die Gruppenleiter würden in der letzten Nacht alle Kinder anmalen, haben die Jungs in ihren Zimmern in Zusammenarbeit mit der Nachtwache eine selbstgebastelte Alarmanlage installiert. Einfach zwei bis drei leere Dosen auf die Türklinke stellen, dann wird man von dem Geschepper in der Nacht auch wach. Tatsächlich hat diese Maßnahme bei einigen auch geholfen, da nur einige wenige Kinder angemalt waren. Wer die Übeltäter bzw. Montagsmaler waren, konnte die Redaktion auch nach intensiver Recherche nicht in Erfahrung bringen. Gerüchten zufolge war auch die älteste Gruppe auf Kriegsfuß und schlich des Nachts über die Flure. Beim Frühstück waren einige doch recht irritiert, dass keine Teller auf dem Tisch standen, keine Spülwannen draußen auf dem Hof zu sehen waren und auch keine Gruppe zum Küchendienst eingeteilt war. „Stullen auf die Faust“ hieß das Motto für die letzte Mahlzeit auf dem Hof. Nach dem „Breakfast-to-Go“ wurden Müllsäcke verteilt und beschriftet, so dass die Schlafsäcke und Wechselklamotten auch noch zu ihren rechtmäßigen Besitzern zurückkehren konnten. Auf der Rückfahrt gab es keine besonderen Vorkommnisse, daher waren alle Kinder und Gruppenleiter planmäßig um 16.30 Uhr an der Ludgeruskirche. Aufgrund der Messe, die um 17 Uhr anstand, haben wir uns kurzerhand auf der Wiese neben der Kirche versammelt noch ein Lied gesungen und dann konnten alle Kinder ihre Liebsten wieder in die Arme schließen. Somit endete dann auch die Ferienfreizeit 2010. Das komplette Team bedankt sich bei allen Kindern für 14 schöne Tage und Nächte. Wir freuen uns bereits auf das nächste Jahr und hoffen euch alle beim Kindernachtreffen am 25. September im Ludgerusforum begrüßen zu dürfen, bis dahin haben wir auch wieder einen schönen Film mit den besten Fotos und Songs für euch zusammengestellt. 20. August Das Ende naht, heute ist der letzte komplette Tag auf der Insel! Wecken war heute Morgen um 8.30 Uhr und das Frühstück dann um 9 Uhr. Direkt im Anschluss an das Frühstück wurden dann die Koffer gepackt. Zusammen mit den Gruppenleitern musste das Chaos in den Schlafsälen beseitigt und jedes herrenlose Kleidungsstück seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden. Das war schon mal ein hartes Stück Arbeit, doch alle haben diese Aufgabe mit Bravour gemeistert. Manche sogar so gut, dass alle Sachen im Koffer verschwanden, inklusive Schlafsack, Zahnbürste und Wechselkleidung für den nächsten Tag. Trotz deutlicher Hinweise und Warnungen der Gruppenleiter haben dann auch einige Schlaumeisen den Koffer samt der noch benötigten Sachen auf den LKW bugsiert. Tja, dann halt eine Nacht ohne Schlafsack und ohne Zähne zu putzen, Mama wird sich freuen. Um 12 Uhr ging es dann los Richtung Leuchtturm. Gut ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Regenjacken und langen Klamotten ging es dann bei gefühlten 30 Grad am Strand entlang. In Nes wartete dann schon die erste Versorgungsstation mit Apfelsaft und Wasser. Für die vier Kilometer bis dorthin hat der größte Teil von Gruppe 6 bereits 1,5 Stunden gebraucht, da einige Wissbegierige jedes einzelne Sandkorn am Strand katalogisiert haben. Doch nun wurde es für die Kinder noch anstrengender, der längste Teilabschnitt lag nun vor ihnen. Die Strecke von Nes nach Ballum ist mit acht Kilometer Länge nicht zu unterschätzen. Als der Versorgungstrupp in Ballum eintraf, war Julian mit seinen Läufern bereits seit über 20 Minuten da und wartete sehnsüchtig auf die Getränke und Elektrolyte. Über 400 Fleischbällchen, mehrere Kilo Käse, hunderte Mini-Würstchen, ausreichend Rohkost (Gurken, Paprika, Karotten), Cracker und Brot waren schnell verzehrt, um sich nochmal für die letzten vier Kilometer von Ballum bis Hollum zu rüsten. Der Versorgungstrupp wartete 3,5 Stunden am Strandaufgang in Ballum, bis auch endlich Gruppe 6 eintraf um noch die letzten Kräfte für die abschließende Etappe aufzuladen. Um 18.15 Uhr Ortszeit, also nach nunmehr 6,5 Stunden, hatte dann auch Gruppe 6 das Ziel Leuchtturm erreicht und sich somit auch den Respekt aller verdient. Zurück im Lager hatte Suppenkasper Ralph bereits die leckere Erbsensuppe gekocht, in der mehrere Dosen Würstchen verarbeitet waren, sodass der Würstchen-Lunch eines großen Lebensmittelherstellers wie ein Witz wirkte. Die Suppe wurde leider nicht von allen geschätzt, so dass ein Riesentopf in den Abfall wandern musste. Um 20.30 Uhr wurden dann noch sechs Wäschetonnen an frisch gewaschenen Klamotten an den meistbietenden „versteigert“, nebenbei lief noch Fußball (der deutsche Rekordmeister gewann völlig verdient mit 2:1, Anm. d. Lagerleitung) und anschließend ging es dann für die letzte Nacht des Ferienwerks St.Ludgerus 2010 ins Bett. 19. August Immer noch gut gelaunt von den gestrigen Eindrücken und der Super-Party startete der heutige Donnerstag wieder um 8.30 Uhr mit dem Frühstück. Auf der Wiese starteten dann wahlweise Activity oder Ruck Zuck. Paralell dazu fand das Fußballturnier für die jüngeren statt, Mitglieder des Teams: Justus Beckmann, Yannick Wessling, Felix Theismann, Leon Nentwig, Yannick Langner, Nico Langer, Jannis Sickmann, Sophia Rieken, Lisa und Meike Wietkamp, Lukas Nagelsmann und Jonas Friede. In der Vorrunde blieb das Team um die Coaches Fabio und Bumser ohne Niederlage und auch ohne Gegentor. Drei Siege und ein Unentschieden bescherten der top eingestellten Truppe den ersten Platz. Die Finalrunde fand dann auf einem anderen Platz statt. Hinter uns kam noch die Mannschaft aus Rees in die Endrunde. Aus der anderen Vorrundengruppe setzten sich Spellen und Schöppingen durch. Im Halbfinale schlugen unsere Jungs dann Spellen überzeugend mit 4:0 und hinterließ beim Finalgegner Schöppingen einen tiefen Eindruck. Von diesem Eindruck praktisch gelähmt, konnte Schöppingen unserer spielerischen Überlegenheit nichts entgegensetzen und verblasste in unserem Glanz. Yannis Sickmann brachte uns schließlich in Führung, danach gingen die Köpfe der Gegner nach unten und wir hatten keine Mühe das Endergebnis auf 3:0 (beide Tore Yannick Langner) hochzuschrauben. Mit dem Pokal lief die Mannschaft dann singend und feiernd wieder in jeden Tagesraum ein. Nach dem Mittag war dann Zeit für die Mädels, ihr Können unter Beweis zu stellen. Dabei waren Franziska Theismann, Jule Kenning, Sophia Rieken, Pascale-Marie Stellmacher, Jessica Geers, Lisa und Meike Wietkamp, Lisa Borkert, Elisa Tillar, Bernadett Hey und Lea Tost. Auch die Mädels wollten natürlich den Pott holen, diese Unterfangen war aber bereits beim Anblick der Gegnerinnen aus Walsum sehr fragwürdig. Die Mädels haben ihr Bestes gegeben, am Ende reichte es leider nur für Platz vier, aber in Anbetracht der erheblichen Altersunterschiede (die Walsumer Mädels waren alle 15 und unsere Kickerinnen maximal 13) eine mehr als respektable Vorstellung. Für alle, die keine Lust hatten den Damenfußball anzuschauen, gab es die Alternative „Wasserspiele auf der Wiese“. Die Pools waren schnell befüllt und die Plane des Schreckens ausgelegt und mit Seifenwasser angereichert, so dass die Ruschpartie losgehen konnte. Die Spiele auf der Wiese entwickelten sich aber recht schnell zu einer regelrechten Wasserschlacht bei der nichts und niemand verschont blieb. So mussten also alle nochmal duschen und sich fertig machen für die bevorstehende Treckerfahrt und das anschließende Lagerfeuer. Total kaputt aber glücklich waren alle Kinder dann um 23 Uhr wieder im Lager und recht zügig im Bett, da einige schon am Lagerfeuer eingeschlafen waren. 18. August Am heutigen Mittwoch hatten wir endlich einmal so richtig gutes Wetter, zumindest vormittags. Da passte es auch wunderbar, dass wir heute mit dem zweiten Gammelmorgen in den Tag starteten. Also wieder Frühstücksbuffet bis 11 Uhr und Programm zur freien Verfügung. Die meisten haben das herrliche Wetter genossen und sich auf der Wiese die Sonne auf den Pelz brennen lassen. Kurzerhand haben wir das geplante Programm ein wenig modifiziert und sind direkt nach dem Essen und Küchendienst zum Strand gegangen, da noch bis 15.45 Uhr Badezeiten waren. Leider hat sich die Sonne über Mittag etwas verzogen und der Wind nahm stark zu, so dass wir am Strand angekommen nur eine gelbe Flagge vorfanden, d. h. Baden auf eigene Gefahr. Aber auch das war kein Hindernis für einige sich in die Fluten zu stürzen. Allerdings nur mit den Füßen, da die Wellen ziemlich heftig waren. Ein kleiner Unbeugsamer Chris (16 Jahre!!!) wollte sich aber nicht mit der Tatsache abfinden, nicht komplett im Meer gewesen zu sein und hat sich kurzerhand vorne reingelegt. Als ihm dann zu kalt wurde, wollte er sich abtrocknen und etwas Trockenes anziehen, musste aber feststellen, dass er seinen Rucksack mit Handtuch und Wechselkleidung im Lager vergessen hatte. Das nennen wir aber „dumm gelaufen“. Da nicht alle baden gehen wollten, haben wir noch Beach-Soccer, Beach-Volleyball und Beach-Völkerball gespielt, nur Gruppe 2 hatte keine Lust auf sportliche Betätigung und zog es vor noch größere und schönere Sandburgen als schon in der letzten Woche zu bauen. Um 17.30 Uhr brach dann eine wahre Duschorgie aus, alle drängten in die wenigen Duschkabinen, nicht etwa weil ihnen kalt war oder weil sie völlig voll Sand waren, nein. Es stand nämlich eine Party auf dem Programm, und da wollten sich ja schließlich alle von ihrer besten Seite zeigen. Auf dieser Party konnten dann auch die sportlichen unter euch zeigen, was in ihnen steckt. Limbo war angesagt, wobei oben genannter Chris mit seinen 1,90 Meter es tatsächlich schaffte, unter der 80 Zentimeter tiefen Limbostange durchzutanzen, dafür mal den allergrößten Respekt. Nur Sophie Zimmermann und Alina Gebbeken schafften die 70-Zentimeter-Marke und konnten sich den Sieg beim Limbo ertanzen. Parallel zur Party durften dann auch noch Gruppe 2 und 3 Stockbrot am kleinen Feuerchen machen. Besonders Gruppe 2 hatte sehr viel Spaß mit selbstgedichteten Liedern und Songs aus Rundfunk und Fernsehen. Wenn Gruppenleiter Julian nur genauso gut singen könnte wie sein weiblicher Gegenpart, dann hätte man die Songs vom Lagerfeuer gewinnbringend an den Mann oder die Frau bringen können. 17. August Heute Morgen stand nach dem Frühstück aufgrund der großen Nachfrage Freizeit mit dem Gruppenleiter an. Eine Gruppe wollte gerne nochmal Trapkar fahren, eine andere wollte unbedingt ins Schwimmbad, wiederum andere einfach nur nach Nes und noch andere Fußball spielen auf der Wiese. Nachdem dann alle mehr oder weniger das bekommen hatten, was sie wollten, startete nach dem Mittagessen das allseits beliebte Burgenspiel. Bei diesem Spiel im Neser Strandwald werden zwei Teams gebildet, das eine Team bekommt ein rotes Band, das andere ein blaues. Ziel des Spiels ist es, durch körperlichen Einsatz so viele Bändchen der gegnerischen Mannschaft zu bekommen wie möglich. Da aber nicht alle wie die Wahnsinnigen durch den Wald rennen wollten, haben wir für die etwas ruhigeren Kinder noch ein paar Bastel-IGs angeboten. So konnten einige Batik-T-Shirts machen, T-Shirts bemalen, andere Bilderrahmen basteln oder sich bei einer Massage einfach mal entspannen. Zum Abend hin haben sich dann alle Kinder und Gruppenleiter in Schale geschmissen, denn der Casino-Abend stand bevor. Mehrere Spielvarianten standen zur Auswahl. Phase 3 und Kartenhaus bauen, Schwimmen, Black-Jack und ein großes Pokerturnier standen unter anderem zur Auswahl. Jeder bekam eine bestimmte Anzahl an Spielchips, die er am Ende des Abends gegen Preise eintauschen konnte. Je mehr Chips man sammelte, desto größer waren auch die Preise. Für den Sieg beim Pokerturnier, für das man sich anmelden und qualifizieren musste, gab es noch einen zusätzlichen Gewinn. Diesen Gewinn konnte sich überraschend Jonas Friede aus der jüngsten Gruppe sichern. Mit einem absoluten Pokerface und einer hervorragenden Strategie hat der junge Mann all seine Gegner vom Tisch genommen und konnte als Triumphator des Pokerturniers den Abend beenden. 16. August Nach einer ruhigen Nacht ohne weitere Zwischenfälle begann der Montag mit Frühstück um 9 Uhr, zum zweiten Mal hatte die Küche frei und die Springer haben wieder die Vertretung übernommen. Aber auch die haben euch satt bekommen und so ging es zum ersten Programmpunkt des Tages, dem Fotosuchspiel. Bei diesem Spiel bekommt ihr mehrere Fotos mit Sehenswürdigkeiten aus Buren. Zu jedem dieser Bilder gibt es eine Frage, die beantwortet werden muss. Die Gruppe, die alle Sehenswürdigkeiten findet und alle Fragen dazu am schnellsten beantwortet, gewinnt. Nach diesem laufintensiven Spiel war das dringend benötigte Mittagessen angesagt. Im Anschluss stand dann das Lagerduell auf der Wiese an. Angelehnt an Werner Schulze Erdels Familienduell spielten dann die Gruppen gegeneinander. Allerdings wäre es etwas gemein, die Älteste Gruppe (bis 16 Jahre) gegen die jüngste Gruppe (ab 8 Jahre) antreten zu lassen, daher wurde das Lager in jung und alt aufgeteilt. Nach dem Abendbrot folgte dann ein weiteres Highlight. Gesucht wurde Amelands Next Topmodel by Janina Komm. Mit in der Jury saßen Claudia Schiffer und Bruce „die Tasche muss läbendig sein“ Darnell. Angetreten, um sich der gnadenlose Schönheitskonkurrenz zu stellen, sind Marina, Larissa, Isabell, Victoria, Noah, Leon, Kaily-Ann, Julia, Elisa, Max, Pascale-Marie, Nadine, Jascha, Marco, Joel, Fabian, Lea, Lisa und Milena, von den Gruppenleitern haben sich Caro, Marie, Steffen To und Julian den kritischen Blicken der Jury gestellt. Nach hartem Kampf und einigen Tränen standen aber die letzten drei Finalisten mit Leon, Marina und Jascha fest. Als erste der Finalisten musste Marina gehen, die beiden anderen bekamen noch ein Foto. In einem unerbittlichen Zweikampf gingen Leon und Jascha bis an die Grenzen der körperlichen und seelischen Belastbarkeit. Mit einem Hauch Vorsprung und einer Split-Entscheidung der Jury (Bruce wollte Leon) kürte Janina dann schließlich Jascha zu Amelands next Topmodel. Aufgrund der Intensität und des absoluten Siegeswillen der einzelnen Kandidaten dauerte dieser Programmpunkt noch etwas an und endete dann gegen 22.45 Uhr mit den Lagernachrichten. Die Nachtwache musste noch einige Tränen trocknen bevor dann alle zu wohlverdienten Ruhe kommen konnten. 15. August Am Sonntag haben wir uns nach dem Frühstück auf den Weg nach Nes gemacht. Jeder zog sein Lagershirt an, damit auch jeder sehen kann, dass wir das Superlager sind und 40-jähriges Jubiläum feiern. Auf dem Plan stand natürlich eine Messe in der Neser Kirche. Ein etwas anders gestalteter Gottesdienst erwartete uns dort. So wurden z. B. keine Fürbitten vorbereitet, sondern alle Kinder durften sich eigene Fürbitten spontan überlegen. Nach dem Gottesdienst gab es wieder leckeres Mittagessen, eine vorzügliche Gnocchi-Pfanne. Nach einer recht kurzen Erholungspause mussten wieder alle ihre langen Sachen anziehen, es ging in den Wald um dieses Mal das Siedler-Spiel durchzuführen. Viele verschiedene Stationen mussten gefunden und bewältigt werden, je nach Gelingen gab es Chips, die man am Spielbrett bei Spielleiterin Marie gegen Bändchen eintauschen konnte. Mit diesen Bändchen konnten dann die einzelnen Gruppen das Spielfeld besiedeln. Gewonnen hat am Ende Gruppe 2 mit den meisten besiedelten Gebieten. Zurück am Lager angekommen hatte die Küche noch eine Überraschung geplant. Statt trocken Brot und Wasser gab es herrliche Grillschnecken. Da sich dadurch der weitere Ablauf etwas verzögerte, haben wir spontan ein Fußballspiel Gruppenleiter gegen Kinder auf die Beine gestellt. Gruppe 6 durfte sich noch ans Feuer setzen und Stockbrot backen, Gruppe 5 wollte unbedingt noch einmal Klobürstenhockey spielen, auch das Feld war schnell abgesteckt und die Schiedsrichter bereit. Nach dem Programmende mussten dann alle duschen und sich einer intensiven Zecken-Kontrolle durch die jeweiligen Gruppenleiter unterziehen. In diesem Jahr sind die Zecken ziemlich klein und daher schwer zu finden, bei einigen Kindern haben wir aber den einen oder anderen der schädlichen Parasiten entfernen müssen. So waren aber alle Kinder und Gruppenleiter beruhigt und konnten auch sehr gut schlafen. 14. August Olé, wir feiern Bergfest! Heute ist also schon die Hälfte des Lagers vorbei! Nachdem fast alle Kinder wieder gesund und munter waren, haben alle auch dementsprechend beim Frühstück reingehauen. Ein ganzer Tag ohne feste Nahrung musste ja schließlich aufgeholt werden. Da kam es ja auch allen sehr gelegen, dass der erste Gammelmorgen auf dem Plan stand! Gammelmorgen bedeutet, Frühstücksbuffet von 9 bis 11 Uhr, mit allem was das Herz begehrt: Cornflakes, Milch, Kakao, O-Saft, frischem Quellwasser, Brot, Käse, Aufschnitt und frischem Obst in rauen Mengen, so dass alle gerüstet und ausreichend gestärkt für neue Aufgaben waren. Bis zum Mittagessen mussten dann nochmal alle Schlafräume aufgeräumt werden; falls dieses zur Zufriedenheit der Gruppis erledigt wurde, konnten diejenigen dann auf die Wiese um Fußball zu spielen oder sich auf die Schaukeln chillen. Am Nachmittag war dann nochmal Freizeit mit dem Gruppenleiter angesagt, die meisten haben sich dann für einen Stadtbummel entschieden, um schon einmal nach Andenken und kleinen Geschenken für die Liebsten daheim Ausschau zu halten. Wieder im Lager angekommen ging es wieder auf die Wiese, nachdem alle das Lagershirt angezogen hatten und dort haben wir bei strahlendem Sonnenschein noch ein paar schöne Fotos und Spielchen gemacht. In der Zwischenzeit haben Springer, Küche und Lagerleitung schon alles für das Bergfest vorbereitet. Im Innenhof standen dann die bereits gedeckten Tische und die Küche hat im großen Tagesraum ein exquisites Buffet vorbereitet. Gruppenweise konnten die Kinder dann an die reich gedeckte Tafel. Zur Auswahl standen Gyros, wahlweise mit Tzaziki und Krautsalat in einem Fladenbrot, warme Frikadellen, gefüllte Eier, diverse Salate, Rohkost, Käsespieße, Cocktailwürstchen, frisches Baguette und dazu mehrere Dips. Zum Nachtisch fuhr die Küche noch Wackelpudding, Quark, Vla, Negerküsse, diverse Sorten Streusel, Wassermelone und Honigmelone auf. Bei diesem Angebot war selbstverständlich für alle etwas dabei und alle haben dann gemeinsam das Loblied auf die Küche gesungen. Es wurde dann noch recht frisch als die Sonne unterging, daher haben wir noch schnell eine Klamottenversteigerung gemacht, nachdem einige aus den jüngeren Gruppen schon über leere Koffer geklagt hatten. Drei Waschwannen mit euren Sachen mussten also an den Mann gebracht werden. Da viele Eltern die Initialen ihres Kindes auf die Schildchen geschrieben hatten, konnten wir die Sachen recht schnell zuordnen und mussten einen jungen Mann sogar davon überzeugen, dass das Handtuch sich zu Beginn des Lagers mal in seinem Besitz befand. Dann war es auch schon wieder nach 22 Uhr und somit auch Zeit in Bett zu gehen. Ein schöner Tag ging wieder einmal mit den Lagernachrichten zu Ende. 13. August Freitag der 13te, hoffentlich sollte das kein schlechtes Omen für den Verlauf des Tages werden. Allerdings hatte die Nachtwache wieder einiges zu tun, da sich der Virus doch noch recht hartnäckig in den Schlafsälen hielt. Auch heute Morgen lagen noch einige wenige Kinder flach und konnten nicht am Frühstück oder Programm teilnehmen. Nichts desto trotz haben wir mit den gesunden Kindern ein sehr lustiges Programm gestalten können. Nach dem Frühstück zogen dann einige hartgesottene Jäger Richtung Neser Strandwald. Dort angekommen warteten schon die Füchse, aka Julian, Steffen Ha und Maga auf die Bande. Bei dieser Fuchsjagd geht es darum, so viele Zettel von den Füchsen zu erbeuten, wie möglich. Am Ende werden dann die Zettel ausgezählt und ein Sieger bestimmt, der aber bei Redaktionsschluss noch nicht feststand. Die Anderen, nicht so sportbegeisterten Kinder blieben im Hof und veranstalteten Beauty-IG´s. Quarkmasken und Maniküre standen auch bei einigen Jungs recht hoch im Kurs. Das Mittagessen war dann wieder hervorragend, es gab Fischstächen mit Kartoffelpüree und Spinat, als Nachtisch dann eine zarte Zitronencreme. Satt und zufrieden ging es dann in die Mittagspause, um noch ein wenig Kraft zu tanken für den restlichen anstrengenden Tag. Es ging wieder auf die Wiese, um nach knapp einer Woche Lager beim Kofferspiel zu testen, ob ihr noch alle Sachen wiederfindet. Der Reihe nach mussten alle Gruppen also einen bestimmten Gegenstand aus den Koffern bzw. aus den Zimmern auf die Wiese holen. Die Gruppe, die dieses als erstes schafft, bekommt drei Punkte, der zweite zwei und der dritte einen Punkt. Kurz vor Schluss schickte Kira alle Kinder rein um Zahnbürste und Zahnpasta zu holen. Wie nicht anders zu erwarten fehlten bei einigen Kindern bereits diese wichtigen Utensilien. Am Ende stand mit Gruppe 2 vor Gruppe 1 und 3 der verdiente Sieger fest. Am Abend stand ein exotischer Programmpunkt auf dem Plan. Klobürstenhockey feierte aber eine gelungene Premiere und wird fest im Lageralltag installiert. Bei diesem Spiel werden alle Kinder mit Klobürsten ausgestattet und rennen wie vom Affen gebissen hinter einem Wasserball her, den sie nur mit Hilfe der oben genannten Bürste ins gegnerische Tor befördern mussten. Ein Riesen-Spaß für alle, auch wenn mancher Finger von Klobürsten getroffen wurde und auch manches Foul abgepfiffen werden musste. Leider wurde es um 21.30 Uhr schon dunkel und deshalb mussten wir das Turnier beenden, eine Fortsetzung wird es aber in jedem Fall geben! Nach den Lagernachrichten war dann wieder Nachtruhe angesagt und nach diesem bewegungsreichen Programm können sicherlich alle gut schlafen. 12. August Geweckt durch den stellvertretenden Lagerleiter Hupe machten sich morgens die Gruppenleiter daran, ihrerseits die Kinder zu wecken, wenn auch nur widerstrebend, da die Kinder sich im Schlaf oft von ihrer besten Seite zeigen. Nach ausgiebigem Frühstück, das nicht alle genießen konnten, weil sich ein böswilliger Darmbazillus ins Lager geschlichen hat, ging es über zum Programm. Die Fußballer aus Fabios Team durften sich auf den Weg machen nach Nes zum Lager Wesel, um dort die Finalspiele auszutragen. Leider ging gleich das erste Spiel gegen den späteren Turniersieger Wesel mit 3:2 verloren, da nutzte auch Fabios vehementes Gestikulieren und verbales Attackieren des Schiedsrichters nichts. Dieser hatte uns zuvor einen klaren Elfmeter verweigert. Das Spiel um Platz drei gegen Walsum konnten wir dann aber überlegen mit 8:0 für uns entscheiden. Der Rest des Lagers verbrachte einen schönen Morgen am Abenteuerspielplatz, an dem die Kinder sich austoben konnten, leider blieb Jonas Friede mit der Seilbahn auf der Mitte der Strecke über dem Wasser hängen und musste wohl oder übel durchs Wasser gehen. In die Bresche gesprungen sind dann die Springer, die den durchnässten Jonas mit dem Bulli wieder ins Lager brachten. Weitere „Seilbahnopfer“ konnten Gott sei dank vermieden werden, da Gruppi Julian sich heldenhaft ganze viermal unter stärkster körperlicher Anstrengung an die Seilbahn gehangen hat, um so für ein Gefälle des Seiles zu sorgen. Am Nachmittag fand dann das Chaosspiel auf der Wiese statt. Hierbei mussten die Kinder zunächst auf einem Brett würfeln und dann den Umschlag mit der entsprechenden Zahl auf der Wiese finden. In dem Umschlag befand sich dann ein Begriff und der Weg zur nächsten Spielstation. An dieser mussten die Kinder dann bei richtig genanntem Begriff eine Aufgabe bewerkstelligen. Diese waren zum Beispiel: zähle alle Gruppenleiter, knifflige Rechenaufgaben, oder Walzer tanzen. Gewonnen hat die Gruppe zwei, vor Gruppe drei und eins. Am Abend wurde dann das allseits beliebte und weltbekannte Fernsehformat „Wetten dass?!“ auf der Wiese gespielt. Die lustigsten Wetten waren unter anderem der Bau einer menschlichen Pyramide, rasenmähen mit der Schere und einen mit sämtlichen Gruppenleitern gefüllten Bulli über die Wiese schieben. Im Anschluss war allgemeines Wiese säubern und duschen angesagt. Ausgeklungen ist der Abend dann mit den Lagernachrichten und die teilweise doch sehr erschöpften Kinder machten sich bettfertig. 11. August Nach dem gestrigen Bayerntag war heute Morgen wieder alles ganz normal. Es gab keine bayerischen Trachten und auch keine bayrische Blasmusik. Wirklich alles wie gewohnt? Nein, denn als der Küchendienst die Tür zur Küche öffnete, erblickten sie die Gesichter der Springer und der Lagerleitung, die heute die Küche vertraten, die sich einen Tag frei nehmen durfte. Nach dem Frühstück um 8.30 Uhr stand für einen Teil das erste Fußballturnier an. Gespielt wurde mit zwei gemischten Mannschaften (Mädchen /Jungen) des Superlagers und zwar in der Altersklasse acht bis 13, sowie einem 14-jährigen pro Team. Die Vorrundenturniere fanden jeweils im Lager Würselen in Buren statt als auch im Lager Wesel in Nes. Einer der beiden Erfolgstrainer und zwar Fabio konnte sich mit seiner Truppe durchsetzen und alle anderen Mannschaften hinter sich lassen. Somit hat sich das starke Team für die Endrunde am morgigen Donnerstag qualifiziert. Zum Mittagessen haben euch die Springer und die LL als Küchenvertretung ein paar saftige Steakbrötchen angerichtet. Es wurden sogar einige Stimmen laut, die vehement nach einer dauerhaften Ablösung der Küche durch die Springer verlangten (es waren aber nur die Stimmen der Springer). Am Nachmittag ging es dann bei gutem Wetter zum Strand, da aber leider keine Badezeiten waren, haben wir den Burgenbauwettbewerb durchgeführt. Wie immer sind dabei einige schöne Bauwerke entstanden und der ein oder andere sollte sich mal Gedanken über eine Karriere als Architekt machen. Nach dem Abendessen stand dann das Spiel „Schlag den Gruppi“ auf dem Programm. Bei diesem Spiel, angelehnt an die Erfolgssendung „Schlag den Raab“, tritt in 15 verschiedenen Spielen jeweils ein Kind gegen einen Gruppenleiter an. Das amtliche Endergebnis lautete dann 57:54 für die Kinder, somit haben die Kids zwar keine 250.000 Euro gewonnen, aber dafür ein paar Süßigkeiten, die in diesem Moment auch viel mehr wert waren als der schnöde Mammon und die Genugtuung besser gewesen zu sein als die Gruppenleiter machte alle Kinder glücklich und zufrieden. Auch dieser schöne Tag musste einmal zu Ende gehen und somit hieß es auch heute nach den Lagernachrichten „Zähne putzen, Pipi machen, ab ins Bett!“ 10. August Ausgeruht und fit nach ausgiebigem Schlaf konnte der Dienstag beginnen. Allerdings sahen die Gruppenleiter heute alle etwas komisch aus… Lederhosen und Blau-Weiß karierten Hemden und Dirndln ließen darauf deuten, dass dieser Tag unter einem bestimmten Motto stand. Auch die Musik aus den Boxen klang sehr traditionell. Ein Bayern-Tag soll es heute also sein! Los ging es nach dem Frühstück mit dem Spiel „Jag' den Seppel“. Der Seppel bekam ein wenig Vorsprung und ließ einige Hinweise auf seinen Aufenthaltsort an verschiedenen Stellen zurück. Lediglich zwei Gruppen konnten den Seppel finden und somit auch den begehrten Schatz mit nach Hause nehmen. Zum Mittagessen gab es dann auch bayrische Spezialitäten: köstlicher Backschinken mit Knödeln und Sauce und natürlich Rotkohl. Zum Nachtisch wurde dann auch noch Eis serviert, so dass alle zufrieden und satt waren. Am Nachmittag stand dann ein bayerisches Volksfest auf dem Plan. Verschieden Aufgaben wie z.B. „Nageln“, Tauziehen oder Schwammwerfen standen ebenso an wie auch das obligatorische Königsschießen. Förmlich den Vogel abgeschossen hat Luca Küßner, der sich ab dem Zeitpunkt auch König Luca nennen durfte. Sieger des Volksfestes standen wie folgt fest: Sieger aus Gruppe 6 wurde Nils Bürmann, Bester aus Gruppe 5 wurde Franziska Theismann. Die meisten Punkte aus Gruppe 4 konnte David Ross sammeln, in der dritten Gruppe siegte Jan Hagemann mit weitem Abstand. Gruppe 2 wurde angeführt von Ricardo Böcking, den Sieg in Gruppe 1 teilten sich Jannik Beckmann und Matthias Stockmann. Am Abend fand selbstverständlich noch der Königsball statt, Ehrentanz inklusive! König Luca und Lisa Wietkamp als seine Königin wie auch Kaiser Jens und seine Kaiserin Caro legten eine flotte Sohle aufs Parkett und eröffneten damit den Reigen-Tanz! Nach einigen Tänzen und super Stimmung wollten dann leider unsere Boxen nicht mehr und wir mussten die Super-Party schon um 21.30 Uhr beenden. Nach diesem schönen Tag war dann auch Zeit für die obligatorischen Lagernachrichten und das Gute-Nacht-Gebet, bevor alle erschöpft und glücklich ins Bett fallen konnten. Nachtrag zum Gruppenleitersuchspiel: Jessica Geers und Meike Wietkamp haben es geschafft, alle Gruppenleiter zu finden und haben somit auch dieses Spiel gewonnen. 9. August Wie sich herausstellte, hat die Nachtwache von gestern einen ruhigeren Abend verbracht, lediglich eine kleine unbeugsame Gruppe versuchte sich um 2.30 Uhr an einer Polonaise durch den Flur, wurde aber prompt von der stets aufmerksamen Nachtwache zurückgepfiffen. Um 8 war wie jeden Morgen "Aufstehen!" angesagt. Nach einem guten Frühstück ging es dann für alle zum Programm, das da lautete: Freizeit mit dem Gruppenleiter! Man durfte also bestimmen, wozu man Lust hatte und dies dann auch realisieren. Einige sind Trapkar gefahren, andere haben einen Gang nach Nes bevorzugt und wiederum andere wollten nur auf der Wiese „chillen“. Unsere Küche hat sich zum Mittagessen wieder sehr viel Mühe gegeben und zarte Schnitzel mit gekochten Kartoffeln, einer herzhaften Sauce und Gemüse zubereitet. Die Kraft, die alle durch dieses Mahl gesammelt haben, wurde auch dringend benötigt, denn bei strahlendem Sonnenschein und gefühlten 25 Grad ging es zum Strand. Dort angekommen haben die Gruppenleiter eine Strandolympiade vorbereitet. Verschiedene Stationen mussten bewältigt werden. Unter anderem musste ein Tennisball mit der Nase über eine Strecke von fünf Metern durch den Sand bugsiert oder eine Scheibe Weißbrot so schnell wie möglich gegessen werden. Die Sieger stehen leider noch nicht fest, werden aber einem der folgenden Berichte nachgereicht. Da das Wetter so gut war, haben wir die Zeit am Strand voll ausgenutzt und waren erst gegen 19.30 Uhr wieder am Hof. Dort angekommen, hatte die Küche schon das Essen vorbereitet. Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und des schönen Wetters konnten dann alle nochmal auf die Wiese. Fußball war bei den Jungs und einigen Mädels sehr beliebt, so versammelten sich sehr viele auf dem Platz, schnell zwei Mannschaften gewählt, Ball in die Mitte und schon konnte das Spiel beginnen. Eine Gruppe wollte lieber noch einige Kennlernspiele zur besseren Verständigung untereinander spielen, Aussagen zufolge soll dies bereits während der Spiele sehr zur Verbesserung innerhalb der Gruppenstimmung geführt haben. Nach diesem bewegungsreichen Programm waren viele froh, dass sie um 22 Uhr endlich die wohlverdiente Ruhe genießen konnten. 8. August "Puuuhhh, war das eine anstrengende und vor allem kurze Nacht", sollen wohl einige von euch gedacht haben, als die Gruppenleiter ihre Kinder um 8 Uhr geweckt haben. Dennoch kann ich schon einmal vorwegnehmen, dass sich trotz des Schlafmangels alle tapfer geschlagen haben! Das erste Frühstück auf der Insel war gleich ein ganz besonders mit verschiedenen Sorten Corn-Flakes und einem gekochten Ei. Nach einem so herrlichen Frühstück durftet ihr dann auch all eure kreativen Energien in die Gestaltung eurer persönlichen Gruppenfahnen stecken. Dabei heraus kamen einige ausgefallene Namen wie „Die Trennscheiben“ oder die „Toaster“, aber auch die „Kuschelkiller“, um nur drei Beispiele eurer Kreativität zu enthüllen. Zum Mittagessen gab es dann leckere Nudeln mit Gulasch. Da heute bereits das Gruppenleitersuchspiel stattfand, ging es schon um 14.15 Uhr los. Alle Kinder ohne Gruppenleiter, nur in Begleitung der drei männlichen Springer Rico, Hupe und Fabian, machten sich also auf den Weg nach Nes. Dort sollten die Kinder anhand eines Spruches die eigenen Gruppis aus der riesengroßen Menge verkleideter Gruppenleiter in der Neser Innenstadt herauszufinden. Einige haben es geschafft, alle 16 Gruppis zu finden, bei Redaktionsschluss lag das amtliche Endergebnis aber leider noch nicht vor. Wieder im Lager angekommen stand das Abendessen förmlich schon auf dem Tisch und alle haben wieder ordentlich zugelangt. Die Reste vom Mittagessen waren sehr heiß begehrt, so ein Fußmarsch und die frische Luft machen dann doch schon Appetit. Um 20 Uhr wurde es dann besinnlich im Lager, Tobias hatte mit Marie und Karoline sowie Jani einen Wortgottesdienst vorbereitet. Thema dieses Wortgottesdienstes war „Knotenpunkte und ihre Bedeutung für das alltägliche Leben“. Nachdem dann noch etwas Zeit war, konnten alle noch etwas spielen, sowohl auf dem Zimmer als auch im Tagesraum oder auch auf der Wiese. Nach den Lagernachrichten sollte dann wieder Nachtruhe sein, mal schauen wie lang die Nacht noch wird. 7. August Endlich ist der Abreisetag gekommen und alle Kinder, Eltern und Gruppenleiter haben sich pünktlich um 10 Uhr in der Kirche eingefunden, um von Tobias Plien den Reisesegen zu erhalten. Voll bepackt mit Süßigkeiten und diversen Getränken stürmten dann alle die Busse. Ein Busfahrer hatte mitgedacht und direkt bei der Abfahrt schon eine DVD in den buseigenen DVD-Player geschoben und somit eine sehr ruhige Fahrt vor sich. An der Fähre angekommen freuten sich schon alle auf die bevorstehende Fahrt mit der Fähre „Sier“. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre waren die Gruppenleiter schon auf alle Eventualitäten vorbereitet, allerdings haben sich alle vorbildlich benommen und somit gab es auch keine Aussetzer. Auf Ameland angekommen mussten alle Kinder einen kurzen Fußweg zurücklegen, bis alle heil und unversehrt die Residenz der nächsten 14 Tage erreicht hatten. Kurze Irritationen durch vertauschte Koffer und abhanden gekommene Schlafsäcke konnten auch recht schnell beseitigt werden, und alle konnten ihr Quartier beziehen. Einige von euch, die Redaktion will keine Namen nennen, sagen wir einfach der männliche Teil von Gruppe 6, hatte allerdings keine Lust, die Betten zu beziehen. Stattdessen wurden direkt die Koffer ausgeleert alles auf einen großen Haufen gekippt und die Fußballschuhe rausgesucht. J Nach einer Stärkung mit leckeren Bratwürstchen und Käsegrillern und selbstgemachtem Kartoffelsalat konnte dann der erste offizielle Programmpunkt beginnen. Der bunte Abend stand auf dem Plan. Ziel ist es wie in jedem Jahr, erst einmal die Regeln für das Zusammenleben kennenzulernen und auch einige Besonderheiten der Insel in Erfahrung zu bringen (z. B. links laufen auf dem Fietspad). Anschließend hat Tobias die Klampfe aus dem Koffer geholt und wir haben zwei schöne Ameland-Lieder gesungen, bevor sich dann alle auf die Wiese begeben mussten um sich nach Alter aufzustellen. Das hat zwar etwas gedauert, aber was lange währt wird endlich gut. Weil wir schon auf der Wiese waren, bot sich ein Spielchen zur körperlichen Ertüchtigung natürlich an, „Plumpssack-Extrem“ haben wir das Spiel mit 99 Kindern getauft, das zum Ende hin auch etwas aus dem Ruder lief, weil mehr Kinder um den Kreis rannten als im Kreis standen. J Zu guter letzt mussten sich alle noch einmal aufstellen, dieses Mal allerdings nach der Körpergröße sortiert. Auch dies war letztendlich geschafft und alle durften sich der Reihe nach das Jubiläums-T-Shirt abholen. Nach diesem netten Willkommensgeschenk brach dann auch die Nachtruhe an, noch kurze Lagernachrichten und dann ab ins Bett … dachte sich die Nachtwache aber nur!!! Alle hatten sich viel zu erzählen und überhaupt keine Lust, zu schlafen. Die Nachtwache musste nach eigenen Angaben bis 4.30 Uhr morgens Dienst schieben und einige aufgeregte Kinder immer wieder ins Bett schicken… 6. August Ein sehr arbeitsreicher und anstrengender Tag für alle Kinder und fast alle Betreuer, nur noch ein Tag und es geht nach Ameland. Doch warum „…fast alle Betreuer…“? Genau, am Freitagmorgen sind Küche, Springer und eine Hälfte der Lagerleitung nach Ameland gefahren, um das Lager vorzubereiten. Der LKW ist bereits um 7 Uhr aus Rheine abgefahren und erreichte die Fähre um 11.30 Uhr. Das Küchenteam und die Springer kamen gerade noch rechtzeitig um 11.25 Uhr an. Zum Glück hatte die Fähre Verspätung und konnte nicht planmäßig um 11.30 Uhr ablegen. Nach einer guten Stunde waren alle aus dem Vortrupp auf der Insel und machten sich daran, den LKW zu entladen und von genau 99 Kindern und 31 Teammitgliedern die Koffer zu schleppen. Durch die hervorragende Zusammenarbeit war das in zwei Stunden erledigt. Leider konnten wir nur ein Lager beziehen, weil der Hof, in dem die Mädchen ihre Unterkunft finden, erst am Freitagmittag 12 Uhr frei wurde. Nun ging es daran, die Koffer der Jungen in den jeweiligen Zimmern unterzubringen und die übrigen Koffer im Tagesraum zwischenzulagern. Die Küche hatte zeitgleich sechs Kühltruhen, vier Kühlschränke, etliche Kisten mit Lebensmitteln und Geschirr an ihren Bestimmungsort geschafft. Der Vorratsraum wurde eingerichtet, die multimedialen Geräte (Musikanlage) aufgebaut, die Dekoration und Ausschilderung des Lagers vorgenommen. Das Team konnte den Tag dann erfolgreich und total geschafft um 19.30 Uhr beenden. Rheine/Ameland - Stolze 100 Kinder und Jugendliche zwischen acht und 16 Jahren fahren in diesem Sommer mit dem Ferienwerk St. Ludgerus der Kirchengemeinde Heilig Kreuz Rheine ins Ferienlager. Begleitet von 31 Betreuern geht die Reise nach Ameland, wo auf einem umgebauten Bauernhof übernachtet wird. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Leuchtturm-Wanderung und eine Treckerfahrt am Strand.

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