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Runde für Runde für Haiti

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Kinder können Großes leisten: Der siebenjährige Charlie Simpson aus England ist dafür ein Beispiel. Der Junge aus London hat in kurzer Zeit eine riesige Menge Geld für die Opfer des Erdbebens in Haiti gesammelt. Bisher sollen schon weit über 200 000 Euro zusammengekommen sein, informierte das Kinderhilfswerk Unicef am gestrigen Mittwoch. Charlies Spenden-Aktion sorgte schon für viel Wirbel. Und er wurde sogar ins Haus des britischen Regierungschefs eingeladen. Dort fuhr Charlie gestern mit seinem Fahrrad vor.

Das Fahrrad war auch dabei, als die Spenden-Sammlung losging. Charlie hatte nämlich in den Medien Bilder von Kindern gesehen, die durch das Erdbeben in der Karibik leiden. Er wolle den Menschen helfen, sagte der Junge seiner Mutter. Die Familie organisierte also eine Sammel-Aktion: Charlie drehte mit seinem Fahrrad in einem Park möglichst viele Runden und bat dabei um Hilfe für Haiti. Außerdem entstand eine Spendenseite im Internet: http://www.justgiving.com/CharlieSimpson-HAITI.

Seitdem geben ganz viele Leute große und kleine Beträge. Ein Unicef-Sprecher sagte, dass Charlies Spenden helfen, dass Kinder im Erdbebengebiet genug zu essen und zu trinken bekommen. Kinder ohne Eltern sollen dort auch mehr sichere Orte finden, wo sich jemand um sie kümmert.

Charlie selbst erzählte nach dem Besuch von Regierungschef Gordon Brown und dessen Frau Sarah: „Es war echt klasse, ins Haus des Premierministers zu dürfen.“ Mit den Söhnen habe er übers Fahrradfahren geredet.

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