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RW Ahlen gewinnt Pokalkrimi

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Ahlen. In Erkenschwick hatte Heiko Bonan noch die zweite Garnitur zum fälligen Viertelfinalpokalspiel auflaufen lassen, gestern Abend vor rund 3000 Zuschauern gegen den SC Preußen Münster ging der Cheftrainer von Regionalligist Rot Weiß Ahlen ein etwas kleineres Risiko ein und bot zumindest einen Großteil der Spieler auf, die am Samstag noch den kräftezehrenden 1:0-Erfolg gegen den SV Wilhelmshaven geschafft hatten.Es reichte dennoch. Auch ohne Stefan Fengler, Lars Toborg (kamen beide später), Tim Erfen, Marco Kaminski und Tim Gorschlüter siegten die Ahlener mit 3:2, allerdings erst nach Verlängerung und einem insgesamt packenden Pokalspiel gegen zuletzt nur noch zehn Münsteraner. Björn Mehnert hatte in der 87. Minute die Ampelkarte gesehen.

Das alles entscheidende Tor erzielte Daniel Thioune in der 104. Minute per Kopf, nachdem Großkreutz in der 74. Minute die Münsteraner 2:1-Führung (38.+54.) ausgeglichen hatte. RW war durch Musemestre Bamba (28.) mit 1:0 in Führung gegangen.Für die pausierenden RW- Akteure kamen Bamba, Bäumer, Laumann, Stahlberg und Kittner zum Einsatz. Im Tor stand wieder Sebastian Völzoweine gute Geste seines Trainers, der damit auch dokumentierte, dass es in den Leistungskurven von Dirk Langerbein (zuletzt gegen Wilhelmshaven erstmals zwischen den Pfosten) und Sebastian Völzow keine großen Unterschiede gibt. Ahlens Torhüter spielte, wie übrigens alle Akteure an diesem Abend, mit Trauerflor in Gedenken an den am Karsamstag verstorbenen RW-Manager Ernst Mareczek, der ja auch viele Jahre beim SC Preußen Münster tätig gewesen war.

Viele Abspielfehler und Abstimmungsprobleme im Spielaufbau der Ahlener machten aber deutlich, dass die spielerischen Qualitäten des Bonan-Teams am Dienstagabend gegen diePreußen limitiert waren.

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