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Salz gegen glatte Straßen

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Achtung, Schnee und Eis sind angesagt! Das heißt für die Leute vom Winterdienst: Arbeit wartet. Egal ob tagsüber oder mitten in der Nacht. Denn sie kümmern sich unter anderem darum, dass Autofahrer auch im Winter pünktlich und heil ans Ziel kommen. Dafür gibt es im ganzen Land zum Beispiel die Straßenmeistereien und Autobahnmeistereien. Jede ist für einen bestimmten Abschnitt Straße zuständig.

Die Mitarbeiter beobachten, wie sich das Wetter entwickelt. Sie sehen auf ihren Bildschirmen, wenn eine Kaltfront heranzieht. Die Infos bekommen sie vom Deutschen Wetterdienst. Außerdem messen Geräte an vielen Orten im Land, wie kalt die Straßen gerade sind. Das ist wichtig, um etwa zu wissen, ob Regen darauf gefrieren würde. Die Messgeräte sind wie Thermometer und stecken im Straßenbelag und kurz darunter.

Es wird wahrscheinlich glatt? Dann rollen Streufahrzeuge los. Sie sehen aus wie Lastwagen mit einer großen Ladefläche. Darauf kommt ein Behälter mit Streusalz. Der wiegt oft so viel wie ein kleiner Elefant. Das Salz fällt von oben auf eine Art Teller, der sich schnell dreht und das Salz so auf der Straße verteilt. Meist ist es schon vorher etwas angefeuchtet, weil trockene Körner leichter weggeweht werden können.

Wenn alles gut läuft, haben die Leute vom Winterdienst schon gestreut, bevor die Straßen glatt werden können. Doch manchmal sind die Vorhersagen nicht sehr genau oder es schneit und friert an vielen Orten gleichzeitig. Deshalb gibt es trotz allem manchmal Chaos auf den Straßen.

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