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Fußball-Kreisliga A

SC Hörstel erwartet am Samstag Schwarz-Weiß Esch

wn

Tecklenburger Land. Auf dem Papier scheint es ein völlig normales Duell in der Fußball-Kreisliga A zu sein, doch für einen der Beteiligten ist es ein ganz besonderes. Bruno Kitroschat, Trainer des SC Hörstel, empfängt mit seinem neuen Klub am Samstagabend um 18 Uhr seinen Heimatverein Schwarz-Weiß Esch, bei dem er seit mehr als 35 Jahren Mitglied ist. Alle weiteren Partien des zwölften Spieltages werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Mit einem Schmunzeln beschreibt Bruno Kitroschat seine ersten Gedanken an die heutige Auseinandersetzung: „Am Liebsten wäre ich gar nicht dabei.“ Mit großem Erfolg hatte der Ur-Püsselbürener lange Zeit selber die Schwarz-Weißen trainiert, noch heute ist er für die Alten Herren Eschs aktiv. „Es ist alles ganz komisch und nicht so einfach, Esch ist absolut mein Heimatverein“, ist Kitroschat ehrlich. Sein erster Blick gilt an den Spieltagen den Ergebnissen des Ex-Vereins, „zudem sind viele Freundschaften und Bekanntschaften entstanden im Laufe der Jahre“.

Das alles gilt es heute auszublenden, die volle Konzentration gilt seinem neuen Verein aus Hörstel. Und dort ist er heute als Improvisator gefragt, denn dem SCH fehlt gegen Esch die komplette etatmäßige Abwehr. Sebastian Bruns ist verletzt, die Manndecker Thorsten Heger und Sebastian Schürmann sind privat verhindert. „Wir werden komplett umbauen müssen“, darf sich Daniel Pühs aus der Reserve Chancen auf einen Startelfeinsatz ausrechnen. Zu allem Überfluss plagen sich Patrick Schoo und Sebastian Hagemann mit einer Grippe herum, Julian Stegemann ist angeschlagen. „Es geht so langsam ans Eingemachte“, kommentiert Kitroschat die Personallage.

Den heutigen Gegner hätte er ein wenig stärker eingeschätzt: „Ich dachte, sie würden oben mitspielen, aber es hat sich personell auch viel getan in Esch“, sagt Kitroschat. Derzeit sei es ein Duell auf Augenhöhe, in den Tagen vor dem Spiel sei mit vielen ehemaligen Schützlingen über die Partie geflachst worden.

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