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Schmitz Cargobull hat Talsohle durchschritten- anziehende Nachfrage

Horstmar - Deutschlands größter Hersteller von Sattelaufliegern, Schmitz Cargobull, hat nach eigenen Angaben die Talsohle durchschritten. Beim Handel mit Gebrauchtfahrzeugen zeichne sich ein „winziger Hoffnungsstreifen“ ab, sagte Firmensprecher Gerd Rohrsen am Freitag auf Anfrage in Horstmar. Zugleich hatte das Unternehmen Ende Januar auch von einer leicht anziehenden Nachfrage...

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Horstmar - Deutschlands größter Hersteller von Sattelaufliegern, Schmitz Cargobull, hat nach eigenen Angaben die Talsohle durchschritten. Beim Handel mit Gebrauchtfahrzeugen zeichne sich ein „winziger Hoffnungsstreifen“ ab, sagte Firmensprecher Gerd Rohrsen am Freitag auf Anfrage in Horstmar.

Zugleich hatte das Unternehmen Ende Januar auch von einer leicht anziehenden Nachfrage nach Neufahrzeugen berichtet. Rohrsen sagte am Freitag, noch sei aber nicht absehbar, wie sich das laufende Geschäftsjahr entwickle. „Die Auftragslage ist in den einzelnen Branchen ganz unterschiedlich“, sagte Rohrsen. Für Container-Fahrzeuge gebe es derzeit keine Nachfrage.

Betriebsbedingte Kündigungen bei Schmitz Cargobull solle es aber frühestens im September geben. Im Herbst läuft in vielen Bereichen des Unternehmens die Kurzarbeit aus. Zwar soll der angekündigte Abbau von 400 Stellen noch nicht beginnen. Das Unternehmen plant jedoch, vorbereitend eine Transfergesellschaft zu gründen, um Betroffenen dann schnell helfen zu können.

Die Verträge befristeter Mitarbeiter waren bereits im vergangenen Jahr ausgelaufen. Der Umsatz des Lastwagenproduzenten mit bundesweit noch 3300 verbliebenen Beschäftigten war im Geschäftsjahr 2008/2009 um 25 Prozent auf knapp 1,6 Milliarden Euro gesunken.

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