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Münster. Mit einem von Kraft und Selbstbewusstsein strotzenden Kader geht die LG Ratio in die neue Leichtathletik-Saison. Das vor etwa zwei Jahren eingeführte Konzept der Disziplinen-Gruppen, mittlerweile in allen Sparten auch konsequent umgesetzt, lässt bereits erste Erfolge erkennen – entsprechend hoch sind auch die Erwartungen für das kommende Wettkampfjahr. Zusammen mit dem bewährten Trainerstab, bestehend aus Frank und Elke Bartschat, Jörg Riethues, Stefan Bolz und Uli Jacob, präsentierte Vereinsvorsitzender Hans-Jörg Pasckert am vergangenen Donnerstag den aktuellen Kader der LG.

Die Disziplinengruppe Lauf wird in der kommenden Saison verstärkt mit Frederike Straeten, Nina Stöcker und Katharina Dirkes (alle Jg. ’92). Im vergangenen Jahr während eines Auslandsaufenthaltes Siegerin (U 18) über 3000 m bei den australischen Meisterschaften, gewann Straeten auch im Trikot der LG Ratio bereits ihren ersten Titel: Bei den Münsterland-Meisterschaften sicherte sich die 17-jährige den Crosstitel. Mit Nina Stöcker ist eine weitere Titelaspirantin aus dem Sauerland in die Domstadt gewechselt. Über 10 000 m sicherte sie sich im letzten Jahr den Titel der Westdeutschen Meisterin – mit der schnellsten von einer B-Jugendlichen gelaufenen Zeit. Entsprechend optimistisch blickt Jörg Riethues auf die kommenden Monate: „Ich glaube wir haben eine sehr gut aufgestellte Truppe mit engagierten Athleten.“

Weitere Zugänge vermeldete die LG in der Sparte Sprint/Sprung. Das Team, betreut von Elke und Frank Bartschat, wird ab dieser Saison mit Lena Malkus und Olga von Zijverden verstärkt. Zudem startet Annika Schürmann (9. Deutsche Juniorinnen-Meisterschaften), die schon seit einem Jahr in Münster trainiert, nun auch ganz offiziell für die LG Ratio. Ohne nennenswerte Zugänge, aber mit viel Potenzial geht die Hochsprung-Gruppe in die Saison. Mit Sebastian Fels und Markus Konopatzky streifen sich zwei titelhungrige Athleten das LG-Trikot über.

Kontinuierlichen Leistungssteigerung erwartet auch Stefan Bolz, Disziplinentrainer Mehrkampf, von seinem Team: „Man muss aufpassen, dass wir die Messlatte nicht ganz so hoch ansetzen. Ziel ist aber ganz klar die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften.“

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