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Rot Weiss Ahlen

Schoofs Vertrag aufgelöst

Franz Prinz

Ahlen. Es ist amtlich: „Sebastian Schoof wird die Rot-Weißen mit Wirkung zum 31. Januar 2008 verlassen. Der 27-jährige Offensivspieler hat den Verein um die Auflösung seines Vertrags gebeten, um das Angebot einer beruflichen Perspektive bei einem anderen Club anzunehmen. Der Sportliche Leiter der Rot-Weißen, Stefan Grädler, hat nach Rücksprache mit Trainer und Präsidium diesem Wunsch entsprochen und den Vertrag aufgehoben“, lautete am Dienstag die offizielle Pressemeldung des Fußball-Regionalligisten. Damit ist diese Personalie vom Tisch.

Anders bei Ronald Maul. Er soll kommen, und mit seiner Unterschrift ist auch in Kürze zu rechnen. Weil der Ex-Profi derzeit ohne Anstellung ist, kann dessen Kontrakt erst nach dem 31. Januar abgeschlossen werden. Mittwoch wird der Linksverteidiger wohl wieder mit von der Partie sein, wenn die Ahlener zu einem weiteren Testspiel auf einem der beiden Trainingsplätze am Wersestadion den Oberligisten Holstein Kiel erwarten (Anstoß ist um 14 Uhr). Schließlich benötigt er weitere Spielanteile, um seine mangelnde Spielpraxis schnell aufzuholen. Gleichwohl erwies er sich gegen Cloppenburg trotz des unverkennbaren Nachholbedarfs schon als stabilisierender Faktor.

Ansonsten wird Christian Wück zunächst wohl eine andere Mannschaft auflaufen lassen, als am Samstag gegen Cloppenburg. „Wir müssen verschiedene Varianten ausprobieren, um uns dann rechtzeitig auf die Formation für das erste Meisterschaftsspiel gegen Essen festzulegen“, will der Cheftrainer von Fußball-Regionalligist Rot-Weiß Ahlen allen Spielern eine faire Chance geben, sich in die Stammformation zu spielen. Priorität hat hierbei insbesondere der Defensiv-Verbund. Nach der schwachen Vorstellung der Innenverteidigung gegen Cloppenburg könnte Marinko Miletic Partner von Ole Kittner werden, der seinen Trainer am Samstag allerdings auch nicht zufrieden stellte. Zu viele lange Bälle sah Wück, entsprechend energisch waren seine Zurufe während der Partie.

Ob Baldo di Gregorio und Grover Gibson auflaufen können, wird wohl erst Mittwoch entschieden: „Ich habe noch Schmerzen in der Schulter, deshalb war es ganz gut, dass ich nicht gespielt habe“, war Gibson am Samstag noch froh über seine Pause, deutete aber einen Einsatz gegen Kiel an: „Ich denke, dass es dann schon wieder gehen wird“, gab er sich recht zuversichtlich.

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