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Lenz-Thema

"Schule - und dann?": Perspektiven, Spaß und Sicherheit

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<1>Leben um zu arbeiten? Arbeiten um zu leben? Was soll ein Beruf bieten? Was soll ein Unternehmen einlösen? Und wie kommen diese Ansprüche bei den Firmen an? Was sind für euch Kriterien bei der Berufswahl? Marvin: Von allem ein bisschen: Man sollte natürlich Spaß an dem Beruf haben und man möchte auch nicht zu wenig verdienen. Und der Beruf sollte Perspektiven bieten, sich weiterzubilden. Was soll euch euer Beruf, euer Unternehmen, das Arbeitsleben in 15 Jahren gegeben haben? Marvin: Einen festen Job natürlich, damit man sich etwas aufbauen kann: eigene Wohnung, Familie – all so etwas. Damit man ein Standbein hat. Julia: Der Beruf sollte mir schon Sicherheit geben, aber von einem Betrieb verspreche ich mir auch, dass er mit mir fair umgeht. Auch wenn man am Anfang nicht alles richtig macht. <2>Wie kommt es bei Ihnen an, wenn Julia und Marvin ihre Prioritäten aufzählen? Gerlind Griese: Sicherheit wird immer wieder genannt, wenn man nach Zielsetzungen fragt. Das zeigt mir, dass man den Fun-Charakter bei Jugendlichen viel zu hoch aufhängt. Stattdessen führen sie ganz ernsthafte Auseinandersetzungen mit der Zukunft, die teilweise etwas angstbesetzt sind. Daniela Kleideiter: In Vorstellungsgesprächen habe ich den Eindruck, dass die Stadtwerke gewählt werden, weil sie als sicherer Arbeitgeber erscheinen. Dann kommt häufig auch die Frage nach den Übernahme-Chancen. Man merkt: Die Bewerber denken auch weiter. Sie wollen nicht einfach nur eine Ausbildung machen. Demgegenüber gibt es aber auch die Leute, die überhaupt keine Lust auf Ausbildung haben. Jugendliche, die anders groß werden, die auch eine andere Einstellung haben. Ich glaube, das Elternhaus und die Erfahrung in der Kindheit bringen da eine große Voraussetzung mit, wie man das Thema für sich sieht. Mit Ausbildern und Azubis im Gespräch: <3>Werkstatt oder Büro? Fräse oder Computer? Kundenkontakt oder Entwicklung? Wer auf der Suche nach seinem Idealberuf ist, kann die Antworten auf diese Fragen am besten in der Praxis finden. Und die öffnet sich vom 5. bis 7. Juli für Siebt- bis Neuntklässler: Acht große Unternehmen mit Standort in Münster empfangen mit der Aktion „Schule – und dann?“ Schüler aller Schulformen, damit die einen Nachmittag lang auf Tuchfühlung gehen können mit Azubis, Ausbildern und Personalreferenten. Das Ausprobieren steht im Vordergrund. Die Erkenntnis kommt dann von ganz allein.

Macht mit und meldet euch an: Auf www.schule-und-dann.info findet ihr alle Termine. Via Kontaktformular und über die Hotline könnt ihr euch anmelden. Und das solltet ihr schnellstens machen. Denn langsam werden die Kontingente knapper.

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