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Schutzbrille auf!

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Die kleinen roten Schlangen richten sich auf und fauchen. Aber auch ohne diese Warnung haben die Pfleger im Tierpark Berlin Respekt vor ihnen. Sie wissen, dass schon junge Rote Speikobras Feinde mit einem Gift bespucken können. Für die Augen kann das gefährlich werden. Deshalb tragen die Pfleger eine Schutzbrille – um Verletzungen an den Augen zu vermeiden. Die Mini-Giftnattern in Berlin sind vor Kurzem aus ihren Eiern geschlüpft.

Die Rote Speikobra hat den wissenschaftlichen Namen Naja pallida. In freier Wildbahn kommt sie im Osten Afrikas vor. Sie kann ungefähr anderthalb Meter groß werden. Ihre Haut kann rötlich oder braun gefärbt sein.

Sie lebt zum Beispiel an Flussufern oder in Felsspalten. Diese Giftschlange frisst unter anderem Nagetiere, kleinere Vögel und andere Schlangen.

Bei Gefahr richtet diese Kobra ihren Hals auf. Wenn sich der Feind dadurch nicht abschrecken lässt, greift sie zu ihrer Spezialwaffe – der sie ihren Namen verdankt. Sie speit – also spuckt – ihm ihr Gift ins Gesicht, vor allem in die Augen. Diese Schlange kann teils sogar drei Meter weit spucken.

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