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Sean Penn: Unangepasst und rebellisch

Hans Gerhold

Vor ein paar Tagen wurde er zum Jury-Präsidenten des Festival de Cannes ernannt und wird wohl nach den wilden und rebellischen Filmen Ausschau halten, für die er selbst steht. Oscar-Preisträger Sean Penn (für Clint Eastwoods „Mystic River“), 47, als Mörder in „Dead Man Walking“ und Gitarrist in „Sweet and Lowdown“ bekannt, liebt nicht nur risikoreiche Rollen wie den behinderten Vater in „I am Sam“, er lässt Mitspielern wie Nicole Kidman in „Die Dolmetscherin“ galant Raum. In seinen Regiearbeiten ist er kompromisslos: Die Hauptfiguren von „Crossing Guard“ und „Das Versprechen“ (nach Friedrich Dürrenmatt) sind verletzte introvertierte Charaktere, die gegen eine feindselige Umwelt antreten. Dafür kann ihm Jack Nicholson dankbar sein, der die Hauptrollen spielte und als Rächer bzw. Cop zwei der besten Leistungen seiner Karriere ablieferte. Politisch ist Penn ein Mann mit Haltung, kritisch und unangepasst.

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