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„Sechs Zähler wären freilich ideal“

Niklas Groß

Ahlen - Dem wieder zusammengeflickten Bezirksliga-Spielplan sei Dank: Zwei Siege aus den Heimspielen gegen Westfalen Liesborn und die Warendorfer SU, und die Ahlener SG hätte bereits am Ostermontag die halbe Miete in Sachen Klassenerhalt eingefahren. „Sechs Zähler wären freilich ideal“, unterstreicht ASG-Trainer Dirk Reichstädter, nach dessen Rechnung der aktuelle Tabellensiebte (derzeit 28 Punkte) sich mit 34 Punkten praktisch aller Abstiegssorgen entledigt hätte.

Auf Gedeih und Verderb anrennen werden die Orangenen deshalb nicht. Vielmehr gilt sowohl für die Begegnung mit dem Zwölften aus Warendorf am Montag als auch mit dem Vorletzten Westfalen Liesborn am Gründonnerstag (18.30 Uhr): „Nicht verlieren, um beide auf Distanz zu halten“, wie Dirk Reichstädter erläutert. Er will sich in den kommenden Tagen kein Ei ins Nest legen lassen und misst den Platzierungen der kommenden Kontrahenten nicht sonderlich viel bei.

Vielmehr verweist er auf den zurückliegenden Spieltag - auf den überraschenden Erfolg von Warendorf gegen Roland Beckum und Liesborns „Dreier“ in Füchtorf - erst der vierte Sieg des Gastes. „Doch gerade mit diesem haben sie sich die kleine Chance auf den Nicht-Abstieg erhalten“, warnt Reichstädter und hat seine Schützlinge auf Kampf-Modus programmiert. „Die werden um jeden Zentimeter fighten. Doch wenn wir zu 100 Prozent dagegenhalten, sollten wir diese Partie für uns entscheiden!“

Seiner Abteilung Attacke prophezeit der Trainer zudem ein Geduldsspiel: „Auch wenn Liesborn zum Siegen verdammt ist, erwarte ich in erster Linie eine sehr tief stehende Deckung.“

Gute Nachrichten kommen dagegen aus der Personal-Abteilung: Philipp Jonscher dürfte wieder den Ersatz-Torwart geben. So steht lediglich noch hinter dem erkrankten Christian Schramm ein Fragezeichen.

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