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Stürmische Gäste auf dem Westfalenring

Bezirk Lüdinghausen. Union Lüdinghausen darf am Sonntagnachmittag zum zweiten Mal in Folge vor eigenem Publikum antreten. Die anderen beiden Fußball-Bezirksligisten spielen auswärts. SC Union – SG Gronau „Gronau ist Favorit...

Ralf Aumüller

SC Union – SG Gronau„Gronau ist Favorit, aber ich traue meiner Mannschaft eine Überraschung zu“, sagt Union-Trainer Uli Leifken. Nach dem starken Spiel und dem 5:1 gegen Rorup hofft er, dass „wir nicht wieder stehen bleiben oder einen Schritt zurück machen“. Der Coach weiß aber auch, dass der Gast mit einer großen Portion Selbstvertrauen auf dem Westfalenring auflaufen wird. Die Gronauer haben schon 29 Tore erzielt und zuletzt fünf Mal in Folge gewonnen. Am letzten Spieltag bezwangen sie Fortuna Seppenrade mit 5:0, allerdings begünstigt durch einen Feldverweis der Fortunen. „Die Offensive ist Gronaus Stärke. Die Mannschaft steht nicht zu Unrecht auf dem zweiten Tabellenplatz. Wir müssen in der Defensive sicher stehen“, sagt Leifken. Noch offen war am Freitag der Einsatz von Patrick Drees (Schienbeinverletzung).

Westf. Osterwick – FortunaNach vier Niederlagen in Folge stehen die Seppenrader in den beiden Partien am Sonntag und am kommenden Donnerstag gegen den SC Südlohn in der Pflicht. „Das sind zwei richtungweisende Spiele, die wir beide nicht verlieren dürfen“, erklärt Spielertrainer Marco Habicht. Aus Osterwick – die Westfalia hat erst einen Punkt mehr als Fortuna – will er mit seinem Team mindestens einen Zähler mitnehmen. „Wir haben uns eine Menge vorgenommen. Wir werden das wie ein Endspiel angehen“, verkündet der Coach. Er muss aber neben den Langzeitverletzten auf Michael Waltering, Raphael Cordell und Fabian Prumann verzichten. Fraglich ist, ob „Toni“ Gacaferi rechtzeitig bis zum Anpfiff fit wird.

Nach Osterwick fährt wieder ein Fanbus. Treffen ist um 13 Uhr, Abfahrt um 13.15 Uhr am Sportgelände.

SuS Derne – SV HerbernAuf den Tabellenführer wartet eine höchst unangenehme Aufgabe. In Derne werden die Herberner auf einem kleinen Ascheplatz kicken müssen. „Der Gegner wird uns alles abverlangen“, befürchtet SVH-Trainer Ralf Dreier und beschreibt Derne als kompakte Mannschaft mit zwei, drei herausragenden Einzelspielern. „Die werden Wickede Schützenhilfe leisten wollen“, glaubt Dreier, dass Derne ganz besonders motiviert sein wird, um den Verfolger des SVH zu unterstützen. In jedem Fall wissen die Herberner seit dem 4:3 zuletzt gegen den Königsborner SV, dass sie die Konzentration 90 Minuten lang hochhalten müssen. Ob der angeschlagene Markus Hohefeld mitspielen kann, war am Freitag noch unklar.

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