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„Superbad“: Lustige Schandmäuler

Hans Gerhold

„Superbad“ stammt aus der Produktionsschmiede von Judd Apatow („Beim ersten Mal“), die die neue Welle amerikanischer Schandmaul-Komödien einleitete, bedient aber „American Pie“-erfahrene Teenies und verfolgt drei angehende Collegestudenten und Außenseiter, die hoffen, auf einer Party der „besoffene Fehler“ hemmungsloser Girls zu werden.

Als der pummelige Seth (Jonah Hill) von der kessen Jules (Emma Stone) gebeten wird, für ihre Fete Alkohol zu besorgen, scheint die Mission auf Erfolgskurs zu segeln.

Seth, sein bester Freund Evan (Michael Cera) und der im Freundestrio geduldete Bücherwurm Fogel (Christopher Mintz-Plasse) erleben auf ihrer nächtlichen Odyssee eine Folge von Pleiten, Pech und Pannen, bis sie endlich auf der Fete landen. Zu den Höhepunkten der urkomischen Tour gehört die Begegnung mit zwei einsatzfaulen partysüchtigen Anarcho-Cops (Seth Rogen, Bill Hader), die Fogel unter ihre Fittiche nehmen.

Bei allem derb-deftigen Dialog herrscht ein weichherzig menschlicher Unterton vor, der die ewige allgemeine Teenie-Verunsicherung, Jugendfreundschaften und den wehmütigen Abschied von der Kindheit ernst nimmt. Autor Seth Rogen schrieb den ersten Entwurf mit dreizehn Jahren, Apatow fand‘s lustig. Ist es auch.

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