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Film-Specials

Sylvie Testud: Trotzig und lebenshungrig

Hans Gerhold

Ihr Geburtsjahr hält sie geheim. Sie studierte am Conservatoire National d‘Art Dramatique, debütierte in Deutschland und wurde 1995 in „Jenseits der Stille“ als junge Musikerin, die sich ihren Weg ins Leben gegen die gehörlosen Eltern erkämpft, bekannt. Sylvie Testud war Au-Pair-Mädchen in „Pünktchen und Anton“ und machte mit der Liebesgeschichte „Karneval“ (2000) in Frankreich auf sich aufmerksam.

2001 gewann sie den César als beste Nachwuchsschauspielerin für ihre Darbietung als eine der mörderischen Schwestern Papin in „Les Blessures assassinés“, 2005 den César als beste Darstellerin in „Stupeur et tremblements“ – alles Filme, die in Deutschland, wie viele andere mit Testud, nicht im Kino liefen. Häufig spielt sie trotzige, lebenshungrige und doch verschlossene Charaktere. Zuletzt war sie beste Freundin von Oscar-Preisträgerin Marion Cotillard in der Edith-Piaf-Biografie „La vie en rose“. „Sagan“ ist ein Schritt voran.

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