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Marc Bator mit Domstein ausgezeichnet

„Tagesschau-Sprecher ist ein Traumberuf“

Martin Kalitschke

Münster - Sein Gesicht kennen Millionen Fernsehzuschauer: Seit sechs Jahren moderiert Marc Bator die 20-Uhr-Ausgabe der ARD-Tagesschau. Was die meisten kaum wissen dürften: Bator engagiert sich nicht nur in mehreren Organisationen, die Not leidenden und sexuell missbrauchte Kindern helfen. Der zweifache Familienvater ist auch überzeugter Christ: „Viele Menschen glauben, doch es wird zu wenig darüber gesprochen“, betont der 38-Jährige. „Ich glaube - und traue mich, darüber auch zu sprechen.“

Für sein christliches und soziales Engagement ist Bator am Montag vom Verein der Domfreunde mit einem Domstein ausgezeichnet worden - nicht ganz ohne Hintergedanken: „Es ist gut, wenn Prominente dazu beitragen, unsere Ideen nach außen zu tragen“, betonte Regierungsvizepräsidentin Dorothee Feller-Elverfeld, die zugleich Vorsitzende des Vereins ist. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Steine hat er in den letzten Jahren mehrere soziale Projekte unterstützt.

Bator zeigte sich „überwältigt“ - und versprach, die Arbeit der Domfreunde gerne zu unterstützen. Den Domstein will er auf seinen Schreibtisch stellen, „wo ich ihn jeden Tag sehe und dann an Sie denken werde“.

In Münster ist der Tagesschau-Sprecher zurzeit regelmäßig zu Gast. Im hiesigen WDR-Studio wird seine TV-Serie „Mein gutes Recht“ produziert. „Ihre Stadt gefällt mir bei jedem Besuch mehr“, versicherte Bator, der in seiner Freizeit nicht nur joggt, sondern auch mit dem Rad fährt. Unter anderem wird er am 3. Oktober beim Sparkassen-Giro an den Start gehen, verriet er gestern den Domfreunden.

Doch nicht nur über sein Freizeitverhalten, auch über seinen Job als Tagesschau-Sprecher zeigte er sich auskunftsfreudig. „Ein Traumberuf“, schwärmte der 38-Jährige. Zugleich bekannte er, dass ihn schlechte Nachrichten nicht kalt lassen. Ein guter Ausgleich zum harten Nachrichtengeschäft seien seine Ausflüge in die bunte TV-Unterhaltung - ins „Fernsehen ohne schlechte Nachrichten“, wie der gelernte Journalist sagt.

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