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Lenz-Musik

The Baseballs: Großes „Echo“ der Fans

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Seit dem Gewinn des Newcomer-„Echos“ dreht sich die Welt der Baseballs schneller. Florian Schröder sprach mit Rüdiger Brans („Digger“), der gebürtig aus Rheine stammt, über den Gewinn des wichtigsten deutschen Musikpreises.

Wie habt ihr den „Echo“-Gewinn aufgenommen?

Rüdiger: Unterschiedlich. Ich meine, in Basti unglaubliche Freude erkannt zu haben. Und Sam war schlagartig wieder wach. Uns war nicht langweilig, wir waren nur alle sehr kaputt, weil wir die Tage geprobt hatten.

Wie viel Wert misst du einem solchen Award bei?

Rüdiger: Was ich großartig finde, ist der Zuspruch der Leute. Wir haben hinterher SMS und Anrufe bekommen von Leuten, die sagen, dass sie aufgesprungen sind, als unser Name gefallen ist. Da haben sich zahlreiche Leute aus Münster und Rheine gemeldet.

Inwieweit trifft der Titel „Newcomer“ überhaupt zu?

Rüdiger: Es stimmt natürlich, dass wir im Mai eine CD herausgebracht und dann erst in der musikalischen Öffentlichkeit stattgefunden haben. Die Baseballs gibt es aber schon seit drei Jahren. Es war also nicht so, dass wir von 0 auf 100 gesprungen sind.

Dein „Echo“ ist bei deinen Eltern untergebracht, richtig?

Rüdiger: Genau. Am Wochenende war ich kurz in Rheine und habe den dahin gestellt. Wir müssen nach Hamburg und Berlin. Das Ding mit sich herumzuschleppen, ist ganz schön schwer, und man kann es ja auch nicht ins Hotelzimmer stellen. Da stellt man es lieber bei Leuten hin, die man lieb hat, und weiß, dass es da gut aufgehoben ist.

Also brauchst du es nicht für dein Ego, dass der „Echo“ immer dabei ist . . .

Rüdiger: Nee, gar nicht. Ich habe jetzt als Hintergrundbild dieses Foto (von der „Echo“-Verleihung), wo die Funken aus dem Ärmel sprühen. Das ist für mich Bestätigung genug (lacht).

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