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Filmrezensionen

„The Strangers“: Katz-und-Maus-Spiel

Hans Gerhold

Kein Produkt der neueren Folterhorrorwelle („Saw“), ist „The Strangers“ ein Genrefreunde auf andere Art ansprechendes atmosphärisch gelungenes Gruselmärchen um ein Paar (Liv Tyler und Scott Speedman), das sich trennen will.

Beim letzten gemeinsamen Besuch im abgelegenen Ferienhaus seiner Eltern werden sie mitten in der Versöhnung gestört und fortan nach allen Regeln der Gruselkunst von drei maskierten Gestalten (ein Mann und zwei Frauen) terrorisiert. Daraus entwickelt sich ein teils nervenaufreibendes Katz-und-Maus-Spiel.

In den USA ein kleiner Überraschungserfolg, punktet die an Filme wie „Motel“ und „Shining“, aber auch an „Halloween“ erinnernde Gruselmär mit stimmiger Story und der Besetzung mit Liv Tyler, die sich seit „Herr der Ringe“ rar gemacht hat. Anfangs nervös, besorgt, dann bestürzt und in Panik und Mutlosigkeit versunken, ist sie das große Plus eines hübschen kleinen, fast altmodischen Genrefilms.

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