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Karneval im Kreis Warendorf

Thekenkarneval: Jecken auf Tuchfühlung

Reinhard Baldauf

Ahlen - Wer am Samstagabend gegen 22 Uhr beim „Ahlener Thekenkarneval“ noch den schönsten Platz haben wollte, der hatte Pech. Er kam teilweise erst gar nicht in eine der acht teilnehmenden Gaststätten herein. Nach dem Schneefall strömten nicht nur Karnevalfans in die Kneipen. Manchmal wurde es so eng, dass der Weg zur Toilette zum Hindernislauf geriet. „Der Prinz rutscht von Kneipe zu Kneipe“, stellte sein Adjutant Mike Brüning auf dem Weg von einer zur anderen Theke fest.

Der starke Schneefall warf das Programm ein wenig durcheinander. Rudi Pollex, Nadine Wrobel, der Fanfarenzug aus Krummesse und die Musiker vom Schlüting heizten mächtig ein. Aber auch bei der Musik aus der Konserve jagte ein Karnevalsschlager den anderen und die Schunkelrunden wollten nicht enden.

Gegen Mitternacht war dann teilweise wieder etwas mehr Platz und schon tobten Polonaisen durch die Kneipen wie im „Havanna“, wo „Klein Köln“ seine Zelte aufgeschlagen hatte. Im „Brauhaus“ hatten die „PPP“-Gardemädchen mit ihren kecken roten Hüten das Heft fest in der Hand.

„Da flogen die Löcher aus dem Käse“, so oft wälzten sich die Polonaisen durch alle Räume. Nahtlos ging es dann auf die Tanzfläche. „Das glaub ich nicht. Ist das schön, wie hier Karneval gefeiert wird“, meinte „Mocca“ Leifeld, Urgestein im Ahlener Karneval. (Ausführlicher Bericht in der Montagausgabe der "Ahlener Zeitung".)

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