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Pathologische Untersuchung

Tigertod gibt weiter Rätsel auf

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Rheine. Der plötzliche Tod von Tigerdame „Sali“ bleibt rätselhaft. „Auch die pathologische Untersuchung in der Universitätsklinik in Gießen hat keinen Anhaltspunkt für die Todesursache ergeben“, sagte der Tierarzt des Rheiner Naturzoos, Dr. Aloys von Buchholz, auf Anfrage der MV. Die Katze war Ende September von Tierpflegern völlig apathisch in ihrem Gehege angetroffen worden und kurze Zeit später trotz aller Bemühungen der Tierärzte, die sogar noch eine Not-Operation durchgeführt haben, eingegangen.

„Die Gießener führen jetzt noch eine Untersuchung des Rückenmarks durch, deren Ergebnisse noch etwa zwei Wochen auf sich warten lassen dürften“, meinte von Buchholz und fügte einschränkend hinzu: „Mich würde es überraschend, wenn dort etwas festgestellt würde.“

Der perakute Verlauf der Krankheit - das plötzliche Auftreten der Beschwerden - spreche für eine Vergiftung. „Nur haben wir keinerlei Anhaltspunkte gefunden, was Sali Falsches gefressen haben könnte“, betonte von Buchholz. Das Futterfleisch, von dem auch der Tigerkater „Batu“, gefressen hatte, habe sich als einwandfrei erwiesen. Und auch im Gehege habe sich nichts Giftiges gefunden, was als Verursacher in Frage kommen könnte.

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