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Tödliche Verletzungen mit Samurai-Schwert: Sohn gesteht und bereut Tat

Senden - „Er gesteht und bereut seine Tat“. Der 24-Jährige aus Senden, der Sonntagnacht seinen Vater mit einem Samurai-Schwert getötet hat, legte ein umfassendes Geständnis ab. Der junge Mann, der sich unmittelbar nach dem Familienstreit im heimischen Wohnzimmer widerstandslos festnehmen ließ, sei bereits ausführlich vernommen worden, bestätigte am Dienstag Oberstaatsanwalt...

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Senden - Er gesteht und bereut seine Tat. Der 24-Jährige aus Senden, der Sonntagnacht seinen Vater mit einem Samurai-Schwert getötet hat, legte ein umfassendes Geständnis ab. Der junge Mann, der sich unmittelbar nach dem Familienstreit im heimischen Wohnzimmer widerstandslos festnehmen ließ, sei bereits ausführlich vernommen worden, bestätigte am Dienstag Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer als Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster. Der Sendener sitzt in U-Haft. Die Mutter und Witwe sei von den Ermittlern jedoch noch nicht befragt worden. Die Frau sei bislang nicht vernehmungsfähig gewesen. „Sie steht unter Schock“, betont Schweer. Nach seinen Angaben ist es auch noch offen, ob die Mutter überhaupt gegen ihren Sohn aussagen oder von ihrem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen werde. Von der Staatsanwaltschaft angeordnet wurde eine Untersuchung des Blutalkoholwertes bei dem 49-jährigen Opfer, das seinen Verletzungen mit der 70-Zentimeter-Klinge erlag, bevor Rettungskräfte eintrafen. Der Sohn sei nicht alkoholisiert gewesen. Wie heftig der Streit war, in den der 24-Jährige eingegriffen habe, bleibt offenbar unklar. Doch: „Es war eine verbale Auseinandersetzung“, lauten die Angaben der Staatsanwaltschaft. Es habe Konflikte in der Ehe gegeben, aber keine akute Gewalt.

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