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BBV-Perspektive 2011/2012

Trainer Schmalz will mit DJK TuS Stenern in die Kreisliga A

wn

Bocholt-Stenern - Anfang Juli dieses Jahres war es endlich so weit: Die DJK TuS Stenern feierte die Eröffnung ihrer neuen Platzanlage am Hemdener Weg. Dem Verein stehen nun sechs Tennisplätze und ein Fußball-Rasenplatz zur Verfügung.

Valentin Schmalz, Trainer der ersten Fußball-Mannschaft, ist froh darüber, dass die Stenerner nun eine neue Spielstätte zur Verfügung haben. Denn die Heimspiele an der alten Platzanlage an der Winterswijker Straße fielen in den vergangenen Jahren in den Wintermonaten aufgrund des schlechten Zustandes des Rasens regelmäßig aus. Deshalb musste in der Vergangenheit die DJK TuS Stenern im Frühjahr oft bei Nachholspielen unter der Woche antreten. Zuletzt gab es beispielsweise an Ostern drei Partien in fünf Tagen, was zu einer hohen Beanspruchung der Spieler führte. „Das geht schon an die Substanz“, sagt Schmalz.

Mit der neuen Sportanlage im Rücken möchte die Elf von Valentin Schmalz eine sportlich gute Saison spielen, an deren Ende nach Möglichkeit der Aufstieg in die Fußball-Kreisliga A stehen soll. „Wenn ich nicht aufsteigen will, dann kann ich auch zuhause bleiben“, sagt Schmalz. Nach einer „ganz ordentlichen Saison“ (Schmalz), die auf Tabellenplatz drei in der Kreisliga B endete, möchte der Trainer nun die Aufstiegsplätze anvisieren. Als Mitkonkurrenten um den Aufstieg sieht der Trainer die Absteiger BW Dingden II und SV Biemenhorst sowie die Reserve von Borussia Bocholt, die sich gut verstärkt habe, an.

Um ganz oben mitspielen zu können, sollten unnötige Punktverluste vermieden werden. „Wir haben oft gegen Abstiegskandidaten Punkte liegen gelassen“, resümierte der Trainer. Gegen die Top-Teams der Liga habe seine Mannschaft deutlich besser ausgesehen und die Punkte oft auch eingefahren. Zudem muss die Mannschaft noch das Umschalten von Angriff auf Abwehr besser hinbekommen. Da erhofft sich Schmalz, dass das Mittelfeld noch stärker nach Ballverlusten in der Defensive mitarbeitet.

Beim Aufstieg mithelfen sollen sechs neue Akteure. Darunter befinden sich mit Michael Bühs (1. FC Bocholt), Yannick Wissing (GW Lankern) und Moritz Langert (eigene Jugend) drei Spieler, die aus dem Junioren- in den Seniorenbereich gewechselt sind. Aus der zweiten Mannschaft kamen Niklas Hornung und Robin Grünewald hinzu, der bereits in der Rückrunde in der „Ersten“ mitwirkte. Von DJK Lowick verstärkt Marvin Heselhaus die Mannschaft. Heselhaus kann bereits Kreisliga-A-Erfahrung aufweisen. „Insgesamt sind wir in der Breite besser aufgestellt“, so der Trainer.

Eine Baustelle war vergangenen Saison die Torwartposition. Marco Schady war zu Beginn der letzten Spielzeit für die Nationalmannschaft der Menschen mit intellektueller Beeinträchtigungn bei der Weltmeisterschaft in Südafrika im Einsatz, danach fiel er einige Zeit krankheitsbedingt aus. Ersatzmann Florian Temminghoff war aus beruflichen Gründen nicht immer dabei, sodass Schmalz auf dieser Position öfter improvisieren musste.

Diese Saison plant Schmalz mit Schady im Tor, der „auf der Linie top ist“, aber noch Schwächen beim Herauslaufen habe. Libero Kim Weidig machte seinen Part ebenfalls gut, genauso wie Kapitän Markus Breuer und Pascal Biermann auf den Sechser-Positionen. Spielmacher Mustafa Ergün zeichnet sich durch eine hohe Laufbereitschaft und gute Übersicht aus. Im Angriff ist Torjäger Tobias Kersten (18 Tore) gesetzt. Sturmpartner Sebastian Weyland erzielte zuletzt zwölf Treffer, benötigt aber noch zu viele Chancen für ein Tor.

Valentin Schmalz hofft durch den neuen Platz auf eine Reduzierung der Nachholspiele unter der Woche, bei denen einige Stammspieler aus beruflichen Gründen nicht immer zur Verfügung stehen können. Bei den regulären Ligaspielen an den Wochenenden kann der Trainer meistens auf den kompletten Kader zurückgreifen. So möchte die DJK TuS Stenern sportliche Glanzpunkte setzen, um den Sprung in die Kreisliga A zu schaffen.| Wo landet die DJK TuS Stenern am Ende der Saison in der Kreisliga B. Stimmen Sie im Internet ab unter www.bbv-net.de/voting

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