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Training für die erste Gala

Münster. Das neue Jahr beginnt für den SC Preußen Münster gleich mit einer Gala. Schaulaufen in der Dortmunder Westfalenhalle, mit dabei im Kreis der Fußball-Bundesligisten, irgendwie klingt das ein bisschen nach Fortsetzung des Silvesterballs...

Alexander Heflik

Münster. Das neue Jahr beginnt für den SC Preußen Münster gleich mit einer Gala. Schaulaufen in der Dortmunder Westfalenhalle, mit dabei im Kreis der Fußball-Bundesligisten, irgendwie klingt das ein bisschen nach Fortsetzung des Silvesterballs.

Der Westfalenpokalsieg hat sich für den Regionalligisten mehr als bezahlt gemacht. Nicht nur auf dem Briefkopf, nicht nur mit dem Erreichen der 1. DFB-Pokal-Hauptrunde und dem damit verbundenen ausverkauften Preußenstadion, nein, es geht am Sonntag weiter beim „Derby-Fieber um den Hyundai-Cup“ in Dortmund. Die Gegner heißen VfL Bochum und Borussia Dortmund, im Falle des Weiterkommens 1. FC Köln oder Borussia Mönchengladbach oder Bayer Leverkusen.

Die Preußen planen den Auftritt mit zwei Torleuten und zehn Feldspielern, falls Neuzugang Jerome Assauer die Spielberechtigung erhält. Heute wird um 14 Uhr in der Sporthalle Berg Fidel trainiert, das muss reichen verkündet Trainer Roger Schmidt. Und der 41-Jährige hat auch nicht geplant, seine Schützlinge als Spielball beim Hallen-Spektakel in Dortmund auflaufen zu lassen. „Die Teilnahme ist eine Auszeichnung und Anerkennung für uns“, sagt er. Und: „Wir wollten Tore schießen und um den Sieg in jedem Spiel kämpfen. Wir haben dynamische Spieler, die sich auf kleinem Raum durchsetzen können, der Unterschied zu den Bundesligaakteuren ist auf dem kleinen Feld vielleicht nicht so groß.“ Vor Ehrfurcht erstarren ist verboten.

Nach dem Hallen-Kick fällt der SCP dann noch einmal in einen achttägigen Winterschlaf. Dann, am 12. Januar, beginnt der Ernst des Leben. Die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte steht auf dem Programm. Roger Schmidt hat eine klare Vorstellung, seine Elf soll am 21. Februar topfit in Kaiserslautern auf dem Platz stehen. Während Teammanager Carsten Gockel kämpferisch die Meisterschaft und den Aufstieg noch nicht ad acta gelegt hat, wählt Schmidt die diskretere Variante: „Wir müssen super rauskommen aus der Winterpause und erst einmal ein paar Spiele in Serie gewinnen.“ Aber im gleichen Atemzug will er nicht vermessen klingen, weil der Zwölf-Punkte-Rückstand gewaltig sei. Doch ganz aus dem Sinn ist das aber auch nicht: „Im Hinterkopf habe ich den Aufstieg immer noch.“ Das kann ja noch ein schönes Preußen-Jahr werden . . ..

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