1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Träum-Tabu für Helden der Vorwoche

  6. >

Ahlener SG

Träum-Tabu für Helden der Vorwoche

Katharina Fiegl

Ahlen. Die Lobeshymnen hallen noch nach in der Friedrich-Ebert-Halle, da steht schon der nächste Gegner vor der Tür: Nach der Handball-Gala vom Freitag der vergangenen Woche gegen Schwerin bietet sich Zweitligist ASG Freitag im Spiel gegen Anhalt Bernburg erneut die Chance, sein Publikum zu verzücken. Um 19 Uhr gibt der 14. sein Stelldichein.

Dass sich die Gastgeber auf ihren am Vorwochenende geernteten Lorbeeren ausruhen, ist nicht zu befürchten. Denn dies taten sie schon während der letzten Begegnung nicht – trotz eines mehr als komfortablen Vorsprungs auf die gänzlich demontierten Postler. Bundesliga-Koordinator Herbert Vogel bediente sich fürs persönliche Fazit ausschließlich einer Menge Superlative, lobte insbesondere das Powerspiel der Mannschaft bis zum – nur aus Schweriner Sicht bitteren – Ende. Einen Kraftakt, welchen er „so noch nie bei einer Mannschaft der ASG erlebt habe“.

Doch wie traumhaft der Spielverlauf vor einer Woche auch war – zum Träumen gibt es keinen weiteren Anlass. Meint zumindest ASG-Coach Diethard von Boenigk, der seine Schützlinge nicht beim Schielen in Richtung oberste Tabellenregion erwischen möchte. Das hätten sie sich im Falle eines Sieges in Stralsund erlauben können, konstatiert der Übungsleiter trocken. Nicht seiner Träume, wohl aber seiner Krücken entledigt hat sich unterdessen Benedikt Schindelhauer, ist aber natürlich ebenso wie der verletzte André Kropp am Freitag noch nicht einsatzbereit. Doch als Anfeurer ihrer Teamkameraden haben die beiden nun ja schon (Erfolgs-)Erfahrung.

Startseite