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Traum vom Aufstieg ist geplatzt

Werner Diesing

Ahlen. So hatte sich Vorwärts-Coach Torsten Köppe das eigentlich nicht vorgestellt. Nach der 0:2 (0:1)-Heimniederlage am Mittwoch gegen den VfR Wellensiek ist der „Aufstiegszug“ für die Vorwärtsler schon abgefahren. Auch mit einem Sieg im Auswärtsspiel am Sonntag (11 Uhr) beim FC Gütersloh 2 ist lediglich Platz zwei noch drin. „Wir müssen uns vor keinem der Teams in die Hose machen“, hatte Köppe noch nach dem 2:2 der beiden Finalrundenkontrahenten optimistisch auf das Heimspiel geschaut. Doch: „So können wir uns nicht verkaufen“, musste Köppe dann anerkennen, dass sein Team am Mittwoch gegen den Wellensieker Nachwuchs allen Illusionen beraubt wurde.

Wellensiek war von Beginn an cleverer im Spielaufbau, ging nach einem Abstimmungsfehler in der 17. Minute mit 1:0 in Führung. Julian Methlings Lattenknaller (24.) sorgte noch einmal für Hoffnung, doch insbesondere im Zweikampfverhalten und beim eigenen Aufbauspiel lief bei den Ahlenern nicht wirklich viel. Auch die Tatsache, dass Marcel Hahnemann (40.) ein klarer Foulelfmeter verwehrt wurde, konnte nicht verhehlen, dass die Gäste dank ihres abgeklärten Spiels und auch dank ihres Einsatzwillens verdient zur Pause mit 1:0 führten.

Torsten Köppe versuchte in der zweiten Hälfte mit frischen Kräften das Vorwärtsspiel noch einmal zu beleben, brachte mit Ridwan Topcu einen weiteren Angreifer ins Spiel. Optisch konnten sich die Ahlener jetzt zwar Vorteile herausarbeiten, doch so richtig torgefährlich wurde es im Gästestrafraum nicht mehr. Mehr noch, Wellensiek kam immer wieder gegen die jetzt offen stehende Vorwärts-Abwehr zu gefährlichen Kontern. Und in der 75. Minute war es dann so weit: Ein schneller Stürmer der Gäste tanzte fast die gesamte Abwehr der Ahlener aus und ließ Vorwärts-Keeper Patrik Vasin keine Chance. Jetzt geht es nach Gütersloh.

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