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Trotz müder Knochen der WSU Beine machen

Cedric Gebhardt

Ahlen - Konsequenz zählt dieser Tage nicht zu den Stärken der Warendorfer SU. In bisher sieben Saison-Spielen trennte sich das Team von Klaus Rohoff unentschieden vom Gegner und musste die Punkte teilen. Dem will die WSU am Sonntag ab 15 Uhr im Heimspiel gegen die Ahlener SG ein Ende bereiten und unbedingt den ersten Heimsieg einfahren. Das wiederum wollen die seit drei Partien sieglosen Ahlener tunlichst verhindern. Allerdings stecken den Orangenen noch die 120 Minuten vom Pokalspiel am Mittwoch gegen Walstedde in den Knochen. Deshalb ließ Dirk Reichstädter am Freitag nur dosiert trainieren und es etwas ruhiger angehen. Er sagt: „Ich gehe davon aus, dass wir am Sonntag so fit sind, dass wir in Warendorf was holen werden.“

Dazu sei freilich eine ganz andere Einstellung als noch gegen Hilbeck gefragt, wo man mit 1:4 unterging. Doch schon im Pokal hat die ASG bewiesen, dass sie es besser kann und eine starke Vorstellung abgeliefert. „Jetzt in Warendorf müssen wir noch eine Schippe drauflegen. Es wird ein schweres Spiel. Es geht nur über Kampf und Laufbereitschaft“, bekräftigt Dirk Reichstädter. Der ASG-Coach weiß, dass die Gastgeber durchaus für eine Überraschung gut sind. Mit 3:2 landeten sie bei der SG Sendenhorst kürzlich einen Überraschungserfolg. Noch dazu trotzten sie Roland Beckum ein 1:1-Remis ab. Dafür offenbarte die Hintermannschaft der Warendorfer bisher ungeahnte Schwächen. War die Defensive sonst das Prunkstück, so ist sie in dieser Saison eher das Sorgenkind.

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