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TSV spielt gut - ASG sahnt ab

Cedric Gebhardt

Ahlen - „Wir wussten, dass wir spielerische Defizite haben. Umso mehr mussten wir uns in der Abwehr reinhängen, und das haben wir geschafft“, bilanzierte Karsten Ganschow mit einem Lächeln. „Kasi“, erst Donnerstag wieder zum Mannschaftstraining gestoßen, konnte zufrieden sein - mit sich und der Welt. Die Handballer der Ahlener SG sind nun wieder auf Tuchfühlung mit der Spitzengruppe. Fünf Siege in Folge führen die Rot-Weißen wieder zurück in die Spur und sollten das Selbstvertrauen des Teams von Jens Pfänder festigen. Denkbar knapp war der Erfolg zwar, aber deshalb nicht minder schön. Im Gegenteil, der Freiwurf von Jiri Hynek, der aus zwölf Metern einfach mal drauf hielt, ließ die Stimmung in letzter Sekunde in ungeahnte Höhen schnellen. Zumal man sich ebenso wie der TSV Altenholz schon mit einer Punkteteilung abgefunden hatte. Diese hätte dem Spielverlauf durchaus entsprochen.

„Es war eine sehr offene Begegnung. Altenholz hat auch sehr gut gespielt“, zollte Karsten Ganschow der Leistung des Kontrahenten Respekt. „Unser Sieg in letzter Sekunde war glücklich, aber nicht unverdient“, freute sich Jens Pfänder. Er wird - sollte er denn der ASG die Treue halten - in der kommenden Saison wohl ohne seinen Assistenten Frank Wolters auskommen müssen. Dieser soll am Dienstag während einer Pressekonferenz als neuer Jugendkoordinator vorgestellt werden. Wolters übernimmt also das Amt des scheidenden Sascha Bertow (Stralsund).

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